Pflaster

Gestern ging es dann mal ans pflastern. Als erstes wurd die Terasse angegangen, Split aufgezogen und dann die Platten drauf. In null komma nichts war das Thema dann auch schon durch. Die Plattenabstände kommen mir nur noch zu klein vor, wirkt wie direkt aneinander gestossen ohne Fuge… da muss ich wohl nochmal schauen ob das so ok ist, ich mein das eine Fuge vorgegeben wäre.

Nach der Terasse gings dann mit dem Weg an der Garage weiter. Bisher erstmal nur ganze Steine und noch keine “Schnittware”, aber man kann sich auf jeden Fall mal ein Bild davon machen wie es aussehen wird. Ein Teil der Einfahrt ist jetzt für Montag schon mit dem Split vorbereitet, damit es dort dann gleich mit Pflastern weiter gehen kann… sofern ich den Postboten, Zeitungsausträger, etc. davon abhalten kann drauf zu latschen. Sie haben schon Bagger und Radlader vorne positioniert und ich hab einen Zettel dazwischen gespannt… und die dämlichen Paketdienstfahrer die hier austeilen kommen zum Glück Samstags nicht, und die Postbotin hat bisher eigentlich Grips gezeigt.

Der Gullideckel wird jetzt wohl dann ein Stück angehoben werden. Die Rabatten dürften zwar beim Parkplatz dann ringsrum schon etwas höher als das Pflaster werden, aber dann kommt wenigstens keiner auf die Idee überstehend zu parken ;-) Eigentlich hätten sie links und hintem am Stelllplatz ja etwas tiefer gekonnt.

Mit Fertigstellung rechnen sie jetzt wohl etwa für Dienstag. Zum Glück hab ich bis Mittwoch Urlaub genommen.

Nachdem die Terasse jetzt ja endlich ein Niveau hat hab ich mich dann auch dazu entschlossen jetzt mal die Terassenlampen anzubringen. Nach leichten Startschwierigkeiten (man sollte die Zuordnung zwischen Taster und Relais auch richtig machen und überall anpassen wenn man den Taster tauscht…) funzeln die Funzeln auch so wie sie sollen… und auch die Aussensteckdosen wieder.

Geschrieben von Admin am 19. Mai 2012 | Abgelegt unter Aussenanlagen | Keine Kommentare

Kies!

Gestern bin ich dann wieder ein Stück reicher geworden… ja, mal wieder steinreicher. Die Kiesstreifen dürfen sich nämlich jetzt auch so nennen, nachdem sie nu mit Kies befüllt sind. Vorher wurden sie natürlich erstmal fertig gestellt, genauso wie die Rabatten am Stellplatz. Bei dem bin ich die Tage auch mal gespannt wie sie ihn genau ausführen, denn die Rabatten sind irgendwie deutlich höher als der Gulli… aber so riesig sollten die Rabatten auf keinen Fall rausstehen.

Der Bereich der Einfahrt ist jetzt auch zum Teil mit der 2. Schicht verdichtet, aber noch nicht komplett… und gegen 15 Uhr war dann wohl auch Feierabend, zumindest bei mir… zumindest waren sie dann kommentarlos weg. Mit den 1,5 Wochen wirds aber so oder so nichts werden, nachdem noch nichts gepflastert ist.

Nachdem ich dann gestern meinem Bus wieder Manieren beigebracht hab durfte ich heute dann Gärtner spielen. Zwischen Straße und Stellplatz wird auf jeden Fall noch was angefüllt werden müssen, nur da hatten wir ja das Grünzeug zum Überwintern eingepflanzt… und das sollte jetzt nicht gerade untergegraben werden. Also hab ich mal alles was ich als gewolltes Gewächs gedeutet hab nach hinten zum Wall befördert… vermutlich ist die Hälfte davon zwar doch Unkraut, aber was solls ;-) Irgendwann kann ich das Zeug bestimmt auch alles erkennen und auseinander halten.

Geschrieben von Admin am 17. Mai 2012 | Abgelegt unter Aussenanlagen | Keine Kommentare

Deichwanderung

gestern wurde jetzt nicht weiter rabattiert, sondern stattdessen Berge versetzt ;-) Nachdem der Gulli angeschlossen war haben sie sich den restlichen Tag damit beschäftigt den Humus zu verteilen, den Deich vernichtet und ein neues Deichlein geschaffen.

Die neuen Höhenlagen sind nicht nur ungewohnt, wie ich ja schon an der Stufe zur Garage gemerkt hab, sondern auch gefährlich… wie gestern mein Kopf feststellen musste. Dabei wollte ich eigentlich nur in die Garage und bin über den Weg hin gelaufen, der bisher ja nur die Schotterschicht drin hat, aber noch keinen Kies oder Pflaster… und kurz vor der Tür kam dann der Schmerz und der LNB hing schief an der Schüssel :-( Bei der Installation brauchte ich noch die Leiter um überhaupt ran zu kommen, und jetzt stoß ich mit der Rübe dagegen. Zum Glück hab ich zwischen Weg und Garage noch den 50cm Kiesstreifen machen lassen, so kann man die äußere Hälfte vom Weg noch gefahrlos nutzen… ansonsten hätte es jedes Mal ducken geheißen.

Noch ein Tip für Hausbauer die keine Singles sind: baut euch nicht euren eigenen Hausbus ;-) Der WAF bei sowas ist in der ersten Zeit doch manchmal recht unterirdisch, wie z.B. gestern bei mir. Nach einem Stromausfall kommen aktuell die Schalter nicht richtig hoch und hängen sich teilweise auf. Das endet dann in stundenlangen Debug-Sitzungen, während derer das Licht und Rolläden mit Glück noch vom Rechner aus zu bedienen sind ;-) Und schaltet nicht den Watchdog vom Atmel im Hauptprogramm ein, wenn ihr im Bootloader keinen Abschaltbefehl drin habt. Beim Reset verliert er nämlich leider die Zeiteinstellung, nicht aber die Aktivierung… und landet somit in einer endlosen Reset-Schleife sobald er einmal ausgelöst hat.

Geschrieben von Admin am 16. Mai 2012 | Abgelegt unter Aussenanlagen,Elektro | Keine Kommentare

Rabatten, Rabatten, Rabatten

Heute gings wie vermutet zu einem guten Teil weiter mit den Rabatten. Rund ums Haus ist der Kiesstreifen eingegrenzt, auf der Garage ist auch die eine Seite komplett, die zweite zur Hälfte. Morgen da noch zu Ende, dann rund um den Stellplatz und das Ende der Einfahrt zwischen Haustür und Straße einfassen. Das Ablauf fürs Regenwasser wurde auch noch gesetzt, Anschluss dürfte auch morgen folgen. Die Terasse hat eine weitere Lage Schotter abbekommen. Bei der Garage ist es jetzt schon ganz ungewohnt… sonst bin ich zur Tür immer eine große Stufe hochgeklettert, plötzlich ist die nur noch halb so hoch… und bald dann ganz weg.

Den Saugschlauch der Zisternenpumpe haben wir jetzt auch endlich ins KG-Rohr bekommen, wenn auch erst unter Mithilfe eines Keilriemens, denn der Schlauch hatte keine Lust um die letzten Biegungen zu gehen, und die konventionellen Einzugshilfen haben schon wesentlich früher als der Schlauch aufgegeben. Mit einem Kielriemen der vorne im Schlauch steckte gings dann aber zum Glück.

Geschrieben von Admin am 14. Mai 2012 | Abgelegt unter Aussenanlagen | Keine Kommentare

Hauptarbeit heute waren die Rabatten für den Kiesstreifen und die Umrandung der Terasse. In den Kiesstreifen kam zuerst eine Lage Unkrautvlies rein, darauf dann die Rabatten mit Betonkeil. Bis auf eine Seite sind sie damit am Haus auch soweit durch. Dürfte am Montag sicher noch genug Arbeit sein, damit ihnen nicht langweilig wird bis am Dienstag die Steine kommen.

Mein Job bestand dann heute in Pflanzenrettungsversuchen. Gestern mussten sie ja einen Teil aus unserem “Überwinterpflanzeck” ausgraben um dort die Abwasserleitung durchzuhauen und später das Rohr vom Hofablauf zu verlegen. Die Pflanzen haben sie dann mit’m Bagger ausgebuddelt… und dann einfach zwischen die anderen gelegt, mit teils fast keiner Erde dran, bei 30 Grad im Schatten. Der Baggerfahrer scheint wohl kein Galabauer zu sein… also erstmal alles eingesammelt und in einem Bottich vorübergehend eingetopft, mal schauen obs überlebt.

Die Zisterne bereitet mir übrigens auch mal wieder Spaß. Das Leerrohr das wir verlegt haben hat leider direkt an der Zisterne ein paar relativ enge Bögen, da Hufnagel den Abgang in einem bescheuerten Winkel an der Zisterne angebracht hatte. An den Bögen komm ich mit dem Schlauch wohl vorbei… aber nur wenn ich ihn von Seiten der Zisterne aus rein stecke. Da scheiter ich dann aber am Knick bei der Garage. Gehe ich den umgekehrten Weg, dann hörts bei den Bögen an der Zisterne auf. Mal schauen, mein Galabauer meint er hätte was zum Einziehen was er mal mitbringen will… ich hoff mal wir müssen das Rohr nicht noch wieder ausbuddeln.

Geschrieben von Admin am 11. Mai 2012 | Abgelegt unter Aussenanlagen | Keine Kommentare

Treffer

Ich glaub bei mir herrscht verdrehte Welt. Warum? Na ich hab’n Haus gebaut, und bin trotzdem steinreich, hab jede Menge Schotter und Kies… leider alles nur in mineralischer Form in/auf dem Boden ;-)

Kies1Kies2Kies3

Heute ist dann wieder weiter gebaggert worden und die Landschaft wurde erkundet… jetzt wissen wir auch wieder wo die Abwasserleitung lang läuft, nämlich da:

Abwasser

Die Stromleitung war da etwas schlauer, sie hat sich unter Kabelsand versteckt und ist so gerade nochmal verschont geblieben… denn ein Warnband zur Erkennung hat der Netzbetreiber ihr dämlicherweise nicht spendiert:

Strom

Das erfreuliche: mein Haus ist jetzt erdbebengeprüft. Zumindest fühlte es sich wie ein mittelschweres Erdbeben an als der erste Teil vom Schotter draussen mit der Rüttelplatte verdichtet wurde. Haus steht aber noch, und die PV hat auch keine Kernschmelze erlitten, musste nichtmals eine Schnellabschaltung durchlaufen… das Stromkabel blieb ja unverletzt ;-)

Morgen soll es dann wohl mit den Rabatten für die Kiesstreifen weiter gehen, ich vermute mal Anfang der Woche könnte dann die Terasse dran kommen, denn die Platten sind schon da. Die Pflastersteine hingegen kommen erst am 15., nachdem sie wohl frisch produziert werden müssen. Wer schonmal einen Blick auf die Terassenplatten (Lithonplus Fayal Cappucino) werfen möchte:

Terassenplatten

Geschrieben von Admin am 10. Mai 2012 | Abgelegt unter Aussenanlagen | Keine Kommentare

Frühlingsgefühle

So langsam lässt es einen das Wetter ja auch fühlen: es ist Frühling! Und was macht man da so mit den Frühlingsgefühlen? Richtig, BAGGERN! Und da wir hier in einem Hausblog sind und nicht in einer Singlebörse machen wir das natürlich damit:

Bagger

Bagger

und damit der sich nicht so einsam fühlt kamen seine Kumpels gleich mit, wie z.B. der hier:

Radlader

Radlader

und heute haben sie dann losgelegt sich auszutoben und mir mein Heimatgefühl zu klauen… nämlich meinen hauseigenen Terassendeich:

Terassendeich

Terassendeich

Die Vögel fanden’s toll, die Viecher die sich die letzten fast 2 Jahre drin nieder gelassen haben vermutlich eher nicht. Können sich jetzt beim Nachbarn ein neues Haus bauen, denn da ist das meiste von dem Zeug bisher hin transportiert worden… nachdem der Nachbar rein zufällig der Schwager vom Galabauer ist und sich erbarmt hat mir den überschüssigen Humus abzunehmen… und sogar die Radladerstunden dafür zahlen würde ;-) Naja, mir egal, hauptsache es bleibt genug für mich und ich hab keine Arbeit damit, auch wenn sich sicherlich ein zahlender Abnehmer gefunden hätte.

Der Terassenbereich ist jetzt auf jeden Fall schonmal freigeschoben, auch seitlich vom Haus wurde Platz geschaffen und der Schotter an der Einfahrt wieder aufgenommen. Morgen kommen wir dann wohl mal dazu endlich den Graben für die Verbindung Zisterne-Garage auszuheben, an der ich mich ja vor einer Weile schon mit Spaten und Schippchen probiert hatte… und nach mehreren Tage Steinepuhlen dann aufgegeben hab. Der Bagger sollte sich da nicht so schwer tun.

Eingangsbereich

Eingangsbereich

Stellplatz

Stellplatz

Seitenbereich

Seitenbereich mit Vorbereitung für Stufe im Kiesstreifen

Geschrieben von Admin am 9. Mai 2012 | Abgelegt unter Aussenanlagen | Keine Kommentare

Zapfig

…finde ich auf jeden Fall eine gute Beschreibung für das Wetter, auch wenns mangels Wasser zum Glück derzeit praktisch keine Eiszapfen gibt… aber man fühlt sich ja selbst sofort wie einer wenn man raus geht. Heute morgen z.B. folgendes Bild:

Nachdem im Fingerhaus-Forum in der letzten Zeit immer wieder die LWZ303 ein Thema war und Verbräuche und Einstellungen verglichen wurden muss ich mich auch nochmal wieder über meine Heizung auslassen ;-) Hat sie sich nämlich wie ich finde verdient mal wieder erwähnt zu werden. Heute morgen als das Foto geschossen wurde hat sie z.B. gerade mal wieder geschlafen… denn sie hat es nicht nötig durchzuackern, auch nicht bei den Temperaturen und der anhalten Frostperiode die wir aktuell haben. Auch die Abschaltzeiten die vom VNB vorgegeben werden sind kein Problem. Und sparsam bleibt sie trotzdem noch, vom 1. abends bis heute abend sind 58,2kWh verbraucht worden… das braucht manche LWZ an nur einem Tag. Fazit: die Beglau-Heizung hat genug Reserven um später auch das OG direkt mit zu beheizen. Indirekt macht sie es ja eh schon, nachdem die Dämmung in der EG-Decke jetzt nicht so dick ist und die Lüftung die Luft auch nach oben verteilt. Die Heizung läuft komplett Störungs- und Ausfallfrei, macht schön warm, für wenig Geld… was will man mehr? Von daher kann ich Beglau-Wärmepumpen durchaus empfehlen.

Oder meine Lüftungsanlage… da liest man z.B. von einer Zehnder die bei Frost einfach mal Zu- und Abluft komplett abschaltet. Also nicht nur zeitweise mal die Zuluft aus um Aufzutauen… nee, die ganze Lüftung aus, für mehrere Tage, bis es wieder über 5 Grad hat. Sowas kennt meine Hoval Homevent auch nicht, die läuft bei Wind und Wetter einfach durch und sorgt für frische Luft. Kein einfrieren dank Rotationswärmetauscher, kein Problem mit trockener Luft (das olle Thermometer zeigt nie mehr als 30%, auch nicht im Sommer… also davon nicht verwirren lassen)… Stromverbrauch sollte ich vielleicht interessehalber mal messen.

Fazit: was gut das ich mich damals um Heizung und Lüftung selbst gekümmert hab, auch wenns nicht immer einfach war, gerade die Planungen zur Heizung im Vorfeld (oder die Lüftung an die Decke zu wuchten). Dafür hab ich jetzt aber auch ein top funktionierendes und sparsames System. Und preislich dürfte ich auch nicht über dem liegen was ich an Rensch hätte bezahlen müssen… oder einen anderen Hersteller, wenn ich mit jemand anders gebaut hätte.

Ansonsten heisst es wie ja schon im Kommentar erwähnt erstmal abwarten. Um Ostern rum wirds wohl dann wieder größer weiter gehen, dann sollen endlich die Aussenanlagen (Einfahrt, Terasse, etc.) angegriffen werden, damit ich dieses Jahr auch endlich mal auf der eigenen Terasse grillen kann.

Geschrieben von Admin am 6. Februar 2012 | Abgelegt unter Heizung | Keine Kommentare

Kampf dem Ekelzeug

Letzte Woche war es mal wieder so weit, der Kampf gegen ekelige Baumaterialien trat in Runde 2: anbringen von Dämmung und Rigips im OG. In den Schrägen fehlten ja noch die letzte Lage vom unheimlich angenehmen, überhaupt nicht juckenden oder zu Hustreiz führendem Mineraldämmwollemist… jetzt nimmer ;-) Bei der Montage der 40mm Schicht zwischen der Lattung hat es sich bewährt die Dämmung nach dem “Einlegen” mit Gaffa-Tape zu fixieren, denn im Gegensatz zu der starken Dämmung zwischen den Sparren kann man über  60cm breite aber nur 4cm starke Dämmwolle nicht einfach zwischen die Lattung klemmen. Und ich kann jedem nur empfehlen auf die Abstände der Lattung zu achten, denn dann kann man die Rollen ganz einfach vorher einmal in der Mitte durchschneiden. An der einen Dachhälfte hatten wir wohl die Anleitung noch nicht so genau gelesen… die Abstände waren nämlich alles mögliche, außer gleichmäßig oder gar wie vorgesehen ;-)

Bezüglich der im letzten Beitrag angesprochenen Gipswinkeln hat sich übrigens zum Glück auch noch eine Lösung gefunden. Als auch gegen Ende der Werksferien noch keine Reaktion von Rensch gekommen war hatte ich nochmal per Mail nachgehakt… was leider auch zu keiner Reaktion führte :-( Erst hartnäckige Telefonversuche haben irgendwann dazu geführt das ich zur angeblich zuständigen Person gekommen bin, die dann von gar nichts wusste weil sie vorher in Urlaub war, aber sich immerhin erkundigen wollte… was dann ein paar Minuten später zu einem Rückruf aus einer anderen Abteilung geführt hat, wo mir dann klar gemacht wurde das es nur die Winkel gäbe, die ich schon habe. Naja, nach etwas überlegen fand sich dann ja doch noch die Lösung: es gibt ja noch die Winkel für Wandecken, die sind halt 2,50 hoch und haben 25er Schenkel… und Rigips zurechtschnippeln bekomm ich gerade noch so hin. Zum Glück war dann auch direkt am nächsten Tag jemand von Rensch in meiner Ecke unterwegs und konnte die Winkel in der Garage ablegen, gerade noch rechtzeitig vor dem Wochenende somit… Glück gehabt!

Die Wasserinstallation im OG ist jetzt auch fast fertig, Spülkasten und Anschlüsse fürs Waschbecken sind in der Wand, die Anschlüsse für Dusche und Badewanne soweit wie möglich vorbereitet, auch das Arbeitszimmer ist inzwischen angeklemmt. Jetzt muss ich noch die Duschwand aufbauen, in die dann die Installationen der Dusche kommen, dann kann der Bereich auch abgeschlossen werden. Nur die Anschlüsse der Badewanne bleiben wohl noch offen bis endgültig geklärt ist was für eine Wanne jetzt verbaut wird… aber das wird noch dauern!

Als nächstes steht jetzt im OG dann spachteln sowie die E-Installation an. Dafür sollte ja auch noch alles benötigte an Material vorhanden sein. Ein paar Übergange von der Schrägen auf die Wand wird dabei noch spannend, da hier ein paar Abstände doch seeeeeeehr groß geraten sind.Mal schauen wie das wird. Ach und wenn noch jemand Rigips braucht… ich hätte da noch was übrig ;-)

Geschrieben von Admin am 22. August 2011 | Abgelegt unter Ausbau OG,Rensch | 2 Kommentare

Es stromt… für 1 Jahr. Ein Fazit ;-)

Ok, ok, is gelogen… es sind erst 363,5 Tage, die Zähler kamen ja am 3.8.2010. Aber nachdem ich die Stände immer Anfang des Monats notiere… die Statistik wird schon hinreichend genau sein, auch mit dieser kaum zu verzeihenden Abweichung ;-)

Fangen wir einfach mit dem interessantesten an… nachdem ich ja nunmal eine Wärmepumpe nutze heize ich zwangsläufig mit Strom. Und wie auch üblich ist der Preis alles… nur nicht konstant. Ok, ist er bei Gas, Öl, Holz, … auch nicht. So durfte ich am Anfang im Tarif Temp D der N-Ergie noch nur 11,88ct im Nachttarif bzw. 15,36ct im Tagtarif zahlen, plus monatlich 5,44EUR für den Zähler, seit dem 1. Februar 2011 erlaubte man mir dann aber großzügiger weise 14,8ct für den Nachttarif zu löhnen, und 18,17ct für den Tagtarif, nur die Grundgebühr blieb unverändert… großzügig, oder? ;-)

Und was hat die Heizung sich jetzt in der Zeit so gegönnt? Im Nachttarif hat sie 685,4kWh verschlungen, am Tag nochmal 706,2kWh, zusammen also 1391,6kWh. Gekostet hat es 276,21 EUR. Das ganze für einen nicht so sonderlich milden Winter, und Temperaturen um 21 Grad im Haus auf etwa 80qm. Das OG ist ja noch unbeheizt, durch die fehlende Fußbodendämmung im OG und die am Anfang noch fehlende Tür vom Wohnzimmer zum Treppenhaus wurde aber durchaus auch nach oben hin geheizt, dort herrschten meist um die 16 Grad. Die Lüftung hat natürlich auch noch ihren Teil dazu beigetragen das Wärme nach oben transportiert wird. Kostenmäßig also durchaus voll im grünen Bereich würd ich mal sagen. Im Sommer gehen gerade unter 0,1kWh am Tag für Warmwassererzeugung durch, macht etwa 7,30 EUR pro Monat… wovon 5,44 EUR Grundgebühr sind.

Das ganze wäre aber natürlich noch optimierbar, derzeit arbeitet die Heizung wann sie Lust hat. Wenn die Steuerung die Tag/Nachtzeiten mit einbeziehen würde könnte man noch einiges an Verbrauch in die günstige Zeit legen und somit die Kosten weiter senken, möglich z.B. durch eine “Nachtanhebung” oder das gezielte Aufheizen vom Wasserspeicher in der Nacht. Sollte ich mir wohl mal als Projekt auf die Liste schreiben ;-)

 

Seit Januar werkelt ja nu auch eine PV-Anlage auf meinem Dach. Und trotz der doch eher miesen Monate Juni und Juli hat sie inzwischen 15109kWh Strom erzeugt. Das sind bereits 80% des von der Solarfirma prognostizierten Jahressolls der Anlage. Gute Chancen also das sie die Erwartungen ein gutes Stück übertreffen wird :-) Immerhin habe ich es damit auch geschafft meinen Strombezug um etwa die Hälfte zu verringern… was in Anbetracht meines aus den letzten 5 Monaten hochgerechneten Jahresstromverbrauchs von über 4500kWh sich doch schon auswirken dürfte… und nein, fragt mich bitte nicht wo der ganze Strom bleibt, den scheint hier einer zu fressen, denn selbst meine Tankstelle die gut Strom schluckt dürfte sich nicht so viel gegönnt haben… andererseits schlucken alleine die beiden USV fürs nichts tun schon etwa 1700kWh jährlich, wenn ihr euch also mal sowas zulegt: achtet auf den Eigenverbrauch von den Teilen!

Geschrieben von Admin am 1. August 2011 | Abgelegt unter Elektro,Photovoltaik | Keine Kommentare

Fremdes Haus ;-)

Lang lang ist’s her das ich was hab von mir hören lassen… unsere geplante Oster-Hausbau-Aktion wurde spontan von einem 4-rädrigen Löcherkäse unterbunden. Somit haben wir da gerade mal mit einer Abseite angefangen. Aber kommt Zeit kommt Arbeit… und plötzlich denkt man man wäre in einem fremden Haus. Warum? Vergangene Woche gings dank Mutterns Hilfe im OG endlich weiter, inzwischen ist an vielen Wänden der Rigips gelandet und die Zimmer haben eine ganz andere Optik erhalten. Warum nur an vielen Wänden? Hätten von der Zeit her noch mehr werden können, wären da nicht die Probleme gewesen ;-) In diesem Fall z.B. die Rigips-Winkel für die Fenster. Rensch hat hier spezielle Winkel zugeschnitten, die in die Fensterbacken mit Bauschaum geklebt und vom Raum aus an die Wand geschraubt werden. Nur wie schon an anderer Stelle hat man beim Zuschnitt wohl meine Installationsebene vergessen, die Winkel ragen nicht bis ans Fenster ran :-( Somit sind sie nicht montierbar und müssen getauscht werden, denn anders lässt sich der Rigips da nicht ordentlich montieren. Im Ost-Gästezimmer musste dann die Wand zum Bad noch unbeplankt bleiben, da dort erst noch die Sanitärvorbereitungen rein müssen, und die Abseite muss auch noch fertig gemacht werden… aber da darf ich erstmal üben mir Abseitentüren zu bauen. Im West-Gästezimmer fehlt ebenfalls noch die Abseite, da an der Stelle sich noch der Rigips-Stapel breit macht. Dafür schauts im Arbeitszimmer aber gut aus, Abseite ist fertig, Sortimentskästen und Netzwerkschrank sind drin eingelassen… nur die Fensterseite fehlt zwangsweise noch.

Geschrieben von Admin am 24. Juli 2011 | Abgelegt unter Ausbau OG,Rensch | Keine Kommentare

Happy Birthday!

Heute ist es Zeit zu gratulieren! Happy Birthdays Haus! 1 Jahr ist es nun auf der Welt. Und ganz schön groß und schwer ist es dafür schon, gell? Und gut entwickelt hat es sich auch! ;-) Aber ausgewachsen ist es wohl noch lange nicht… wo doch draußen noch nichts wächst, und auch im OG noch vieles wachsen muss. Die Außenanlagen muss ich jetzt bald mal in Angriff nehmen, von den bisherigen Versuchen bei den GaLa-Bauern gabs ja leider keine Rückmeldung (bzw. einer ist wieder rausgeflogen weil der wohl mehr Interesse an irgendwelchen Wasserspielen hat). Für Planieren und Pflastern brauchts aber ja auch keinen GaLaBauer, das könnte ja z.B. auch Hufnagel…  wenn endlich meine Karre mal wieder laufen würde wäre da wohl auch Zeit für.

A propos Karre… gestern gabs einen neuen Phill bei mir. Phill (die Heimtankstelle) No. 1 hatte beschlossen den Dienst zu quittieren, mit einer Mischung aus “internem Gasalarm” und “unbehebbarem Fehler”. Also ist gestern das Ersatzgerät an die Wand gehängt worden, nachdem die N-Ergie bisher zu meinem Glück noch keinen zweiten Standort gefunden hatte.

Im OG wirds jetz spätestens in der Woche vor Ostern wieder fleissig weiter gehen. Ich hab Urlaub und Peer kommt zum Helfen. Sollte hoffentlich genug Zeit sein um Abseiten einzuziehen und dann alles mit Holz und Rigips zu beplanken.

Etwas Statistik gefällig? Den Blog besuchen inzwischen etwas über 800 Besucher im Monat, bei etwas über 2GB Datendurchsatz. Seit Erstellung waren es bisher knapp über 10.000 Besucher gesamt. Das die meisten Besucher aus Deutschland kommen wundert dabei wohl wenig ;-) Es wurden 95 “normale” Kommentare abgegeben, und 196 Spam-Kommentare… den Spam-Bots scheint die Seite also durchaus zu gefallen :-(

Geschrieben von Admin am 29. März 2011 | Abgelegt unter Ausbau OG,Aussenanlagen,Garage,Sonstiges | Ein Kommentar

Es stromt… fast

Hach ja, warten kann so toll sein… oder auch nicht. Jetzt brauche ich endlich nicht mehr warten das der Winter nachlässt damit meine PV-Anlage installiert werden kann, jetzt kann ich dafür warten das der Versorger vorbei schneit und die Zähler setzt…

Vom 12.-18.1. ist bei mir die Anlage jetzt aufs Dach gesetzt und betriebsbereit gemacht worden. Die Module wurden schon vor Weihnachten angeliefert und am Boden erstmalig in Betrieb genommen, also an eine Glühlampe gehängt um zu beweisen das sie Strom erzeugt haben. Somit war die Einspeisevergütung von 2010 gesichert. Das Gerüst ist dann auch noch am 23. gestellt worden, aber dank der Rückkehr des Schnees ging die Montage eben erst im Januar. Und kaum war sie drauf gabs auch schon wieder Schnee…

Jetzt ist die Anlage soweit betriebsbereit, nur machen darf sie noch nichts da der Versorger noch nicht da war um die Zähler einzubauen. Wann das passieren wird weiss bisher auch noch keiner. Wird auf jeden Fall wieder ein spannender Tag, denn obwohl ich von Anfang an (schon bei der Angebotserstellung) gesagt hatte das ich eigene Zähler einsetzen möchte und keinen Zwei-Richtungs-Zähler will hat die PV-Firma sich da erst bei Montagebeginn gerührt… und ist beim Versorger dann auf taube Ohren gestoßen. Ich hatte nur in der Zwischenzeit bereits die Zähler besorgt… da wirds wohl noch eine Einigung brauchen. Einer der Zähler muss vom Gesetz her vom Versorger eigentlich auch anerkannt und akzeptiert werden, dort sind die Bestimmungen eindeutig… allerdings heisst das ja nicht das es den Versorger dann auch interessiert. Beim zweiten Zähler werde ich wohl keine Chance haben und einen Zwei-Richtungs-Zähler mieten müssen, da das nach den Bestimmungen nur “nach Absprache mit dem Versorger” mit 2 Zählern machbar ist.

Ein paar technische Daten… verbaut worden sind 86 Module der Firma Sunpower je 225Wp, insgesamt also 19,35kWp, an 4 Sunpower Wechselrichtern. Die Wechselrichter sind per RS485-Bus und passendem Konverter auf Ethernet bereit zur Überwachung, damit wenn einer z.B. ausfällt sofort Alarm geschlagen werden kann.

PV-Module auf Haus und GarageWechselrichter in der Garage

Geschrieben von Admin am 1. Februar 2011 | Abgelegt unter Photovoltaik | Keine Kommentare

Weisses Zeug das vom Himmel fällt

oder auch die Freude eines jeden Bauherren… Schnee! Nee, natürlich nicht erst seit heute, sondern das Zeug kam schon vor ein paar Wochen das erste Mal vom Himmel gefallen (und auch die Bilder sind schon ein paar Tage älter), aber… jetzt gibts wieder einen aktuellen Anlass zu meckern ;-)

Die Freuden eines Ex-Bauherren sind ja das man plötzlich zur Schneeschippe greifen und das Zeug wegschippen darf. Und dann noch irgendwas streuen soll was sich nicht Salz schimpft aber es schafft möglichst den ganzen Tag das Ergebnis des eifrigen morgendlichen Schippens zu erhalten, denn schließlich darf man ja auch nebenbei noch was für die Brötchen tun. Kann man aber alles noch überleben. Schlimm wirds wenn auf den Straßen mal wieder alle von dem Zeug vollkommen überrascht werden. Richtig schlimm wirds wenn das die Verantwortlichen in den Städten einschließt, wie letztens in Nürnberg, der Stadt die manchmal den Eindruck erweckt sie hätte solche Geldnot das man die Räum- und Streufahrzeuge verkaufen musste… anders kann man sich völlig ungeräumte und ungestreute Haupteinfallsstraßen nicht erklären, die dazu führen das man für 9km aus der Stadt heraus geschlagene 2 Stunden braucht, die restlichen 54km hingegen keine Stunde gedauert haben…

Aber richtig Freude über das weisse Zeug kommt auf wenn man die Installation einer Photovoltaik-Anlage plant, wie dieser Bauherr das tut. Denn bei dem Wetter ist natürlich keiner so lebensmüde auf dem Dach rumzukraxeln und die Anlage zu installieren, nur… wenn nicht bis 31.12. die Module auf dem Dach sind und zumindest mal eine Glühlampe (‘tschuldigung, ein Heatball) dadurch geleuchtet (äh geheizt) hat, dann gibts gleich mal 20 Jahre lang 13% weniger Geld je erzeugter Kilowattstunde.

Eigentlich wäre es bei mir ja auch gar nicht knapp geworden… ich hatte mich ja schon letztes Jahr mal informiert, vor dem Hausbau, und Angebote eingeholt. Nachdem das Haus dann aber ja doch erst im Frühjahr 2010 kam (und somit die erste Kürzung durch war) waren die erstmal hinfällig… und so komplett überzeugt hatten sie auch nicht. Die Resonanz war sowieso auf meinen Anfragen auch eher spärlich. Dieses Jahr zog es sich durch den Ausbau dann auch erstmal hin, da hatte ich dann doch anderes im Kopf… was dazu führt das im Juli die nächste Kürzung kam. Im September kam dann endlich wieder die Zeit Angebote einzuholen, diesmal mit etwa 50% Resonanz und recht unterschiedlicher Qualität. Einigen Firmen reichten die paar Angaben die ich per Mail oder telefonisch gemacht habe, begutachtet vor Ort wurde da nichts. Das waren dann auch die Angebote die meist völlig überteuert waren, obwohl nur billige China-Module von meist völlig unbekannten Herstellern angeboten worden sind. Bei den restlichen reichte es dann von kurzer Begutachtung bis hin zum Messen der Verschattung auf dem Garagendach mit neuesten technischen Mitteln (einem sogenannten Sun Eye) um daraus zu bestimmen wie viele Module wo am besten auf die Garage kommen… das Ergebnis war leider nicht so prickelnd, denn eine Fotoserie die ich an einem der letzten sonnigen Tage geschossen hab zeigt recht deutlich das man die Module am besten waagerecht zusammen schaltet, auf Empfehlung des Geräts wollte man mir aber die Module senkrecht verbauen ;-) Ein in der Branche auch recht üblicher Punkt ist die Vorausleistung durch den Bauherren. Teilweise sollte hier schon bevor man die erste Leistung erhalten hat Zahlungen in nicht unerheblicher Höhe getätigt werden, und das teils nur mit einer “Bankbestätigung” als Sicherheit, die im Zweifel nichts wert ist. Am Ende blieben dann eigentlich nur 2 Firmen im Rennen, einmal ein kleiner örtlicher Installateur (bei dem nicht so ganz klar war ob er auf Vorkasse bestand, und wenn ja welche Sicherheiten er bietet) der mir Schott-Module mit SMA Wechselrichtern angeboten hatte, und als Alternative eine größere überregionale Firma die mir Sunpower-Module mit SMA-Wechselrichten (allerdings Sunpower-gelabelt und mit 10 statt 5 Jahren Garantie) angeboten hat. Entschieden hab ich mich letztendlich für das Sunpower-Angebot, da diese Module einen sehr hohen Wirkungsgrad haben und somit bei gleicher Fläche wie andere Module weit mehr Energie produzieren. Ich bekomme somit eine Anlage mit 19,35kWp (=Spitzenleistung der Anlage), bei den normalen Modulen wie z.B. den Schott wären es nur etwa 14,5kWp geworden. Im Ursprungsangebot waren sogar noch andere Sunpower-Module eingeplant, die 19,8kWp gebracht hätten, aber da die Firma zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung gerade ein Messe-Angebot mit unschlagbar günstigerem Preis für die “schwächeren” Module hatte bin ich natürlich darauf gewechselt, nachdem mir der Vertreter das von sich aus angeboten hatte (denn ich wusste gar nichts vom Messe-Angebot und wollte schon das teure unterschreiben ;-) ). Belegt werden jetzt das komplette Süddach vom Haus und der Garage, trotz Schatten, der sich aber hauptsächlich im Spätherbst und Frühjahr auswirkt. Es werden insgesamt 4 Wechselrichter verbaut werden, die wohl in die Garage kommen. Die Anlage wird für Eigenstromnutzung eingerichtet, das heisst das ich soweit möglich den Strom im eigenen Haushalt verbrauche (geht leider nur wenn Verbrauch und Erzeugung gleichzeitig vorliegen), denn dafür gibts mehr Geld als für die Einspeisung ins Netz. Waschmaschine etc. sollte ich also versuchen demnächst tagsüber laufen zu lassen. Die benötigten Stromzähler werde ich dabei selber stellen und nicht vom Versorger mieten, um einerseits die Mietgebühr zu sparen und sie z.B. leichter an einen Datenlogger anklemmen zu können.

Tja, und wie schon beim Haus braucht auch so eine Photovoltaik-Anlage natürlich jemanden der sie bezahlt… wo man sich als frischgebackener Hauskreditabzahler allerdings mit schwer tut, da das Portemonaie nur noch aus Zwiebelleder besteht ;-) Also heisst es mal wieder die Bank anpumpen gehen, eigentlich ja kein Problem, da sich die Anlage von selbst bezahlt. Meine Hausbank war auch schnell damit einverstanden und hat mir einen Kredit bestehend auf Basis eines Bausparers angeboten… der aber weder hoch genug war, noch sonderlich attraktiv in den Konditionen. Die Kredite der KfW-Bank die es speziell für Photovoltaik gibt wollte man mir nicht anbieten, das wären Geschäftskundenkredite die man nicht führen würde. Also hieß es bei anderen Banken umhören, vor allem hier bei den örtlichen. Die Sparkasse konnte mir dann den KfW-Kredit anbieten, aber die Konditionen waren grauenvoll, da man mich nahezu in die schlechteste Bonitätsstufe eingestuft hatte, da natürlich noch nicht viel vom Haus abbezahlt ist. Zu den Konditionen hätte sich die Anlage kaum auf 20 Jahre selbst bezahlt. Die örtliche Volksbank hingegen hatte da attraktivere Angebote, dort hätte man mich bei der KfW z.B .in die beste Stufe eingestuft, und hätte lediglich eine nachrangige Grundschuld dafür eingetragen haben wollen. Leider musste der KfW-Kredit nach 10 Jahren zurückgezahlt sein, was bedeutet hätte das ich jeden Monat zusätzlich zur Einspeisevergütung noch Geld hätte für die Rückzahlung aufbringen müssen, was nicht in Frage kam. Die Alternative war ein Bankkredit zu ähnlichen Konditionen, aber mit längerer Laufzeit, der sich somit selbst trägt. Den wollte ich dann auch abschließen, habe alle erforderlichen Unterlagen eingereicht, laut dem Berater alles kein Problem (kenn ich doch schon vom Hauskredit)… und als ich nach 2 oder 3 Wochen nachfrag erfahr ich dann telefonisch das sie keine Möglichkeit hätten mir den Kredit zu gewähren, da ich zu wenig vom Haus abbezahlt hätte. Super, hatte ich ja nur alles vorher erwähnt. Als Lösung blieb dann nur noch die Umweltbank, welche damit wirbt das sie ohne Grundschuld etc. den Kredit für die PV vergibt. Von den Konditionen her noch ok, wenn auch nicht so günstig wie die Volksbank… also umgehend den Antrag eingereicht und Bescheid über etwa 3 Wochen Bearbeitungszeit erhalten… und am Ende der 3 Wochen dann zum Hörer gegriffen und nachgefragt (und im etwa 10. Anlauf meine Beraterin auch an die Strippe bekommen, hätte gleich den Rückruf ordern sollen). Bearbeitet war der Antrag noch nicht, da noch viele telefonische Anfragen wohl dazwischen kamen, nachdem ich aber versichern konnte das der Installateur die Anlage wohl noch dieses Jahr aufs Dach käme versprach man mir den Antrag vorzuziehen… was man dann auch tat und nachmittags sich mit mir übers Projekt unterhalten und noch ein paar Unterlagen angefordert hat. Und wie versprochen hat man sich dann auch 2 Tage später (=heute) wieder bei mir gemeldet, mit der erfreulichen Meldung: GENEHMIGT! :-) Den Kreditvertrag werd ich mir morgen jetzt abholen können.

Also heute direkt beim Installateur angerufen… und erfahren das sie derzeit etwa 1 Woche dank dem Wetter hinterher hinken und noch nicht wissen was sie dieses Jahr noch unter bringen. Am Montag soll ich jetzt erfahren obs überhaupt dieses Jahr noch was wird. Man versprach mir aber zuerst das man sonst dafür sorgen würde das die Kürzung ausgeglichen wird… bis ihnen aufgefallen ist das ich das Messe-Angebot hab, da gabs dann ein Problem. Tja, also auf Montag warten und überraschen lassen, und ganz stark hoffen dass das Wetter sich nicht an den Wetterbericht hält und die nächsten 100 Jahre durchschneit. Drückt mir die Daumen…

Geschrieben von Admin am 9. Dezember 2010 | Abgelegt unter Photovoltaik | 3 Kommentare

Heimtanker

Heute mal etwas was nur am Rande mit Haus zu tun hat… seit heute ist es endlich soweit: “meine” Tanke ist da!
Der Gasanschluss lag jetzt ja schon eine zeitlang in der Garage, jetzt sind gestern dann die Jungs von der Installationsfirma angerückt und haben gestern und heute den Phill installiert, incl. Gaszuleitung, Überdruckableitung, Abluft, etc. Der Phill ist ein Gerät zur Betankung von Erdgasfahrzeugen wie meinem Mondeo. Hier und da durfte dann was gerätselt werden, weil die Anleitung wieder höchst aussagekräftig war (was will man bei einem kanadisch/italienischen Produkt auch erwarten ;-) ), aber heute gegen 11 Uhr konnte der Mensch vom Energieversorger anrücken und Druckminderer sowie Zähler setzen, was er dann auch ohne jegliche Beanstandung gemacht hat. Und danach ging es dann endlich an die Erstbetankung von meinem Mondeo, welcher auch bestens vorbereitet war, nämlich mit absolut leergesaugtem Erdgastank ausgestattet. Also Phill angestromt, Phill angestöpselt, abgewartet während Phill seinen Selbsttest macht (90s lang) und dann gestartet. Kurzer Prüfstoß, lüften, etwas längerer Betrieb, viel lüften, Fehler. Öhm… ja… und was is das nu? Irgendwann haben wir auch rausgefunden wie man den Fehlercode ausliest (Stop gedrückt halten) und herausgefunden: undicht! Nur was? Tanke? Fahrzeug? Bei letzterem war ja gerade erst die Gasleitung auseinander für den Motortausch… der Gasschnüffler hat an der Anlage nichts gefunden, also mal mit abgekuppeltem Füllstützen probiert, schon hat der Phill seinen Schlauch brav auf 200 Bar aufgepumpt und fertig gemeldet… am Gerät liegts also net. Angestöpselt, gehört wie der Druckausgleich stattfindet, nochmal probiert… gleiches Spiel. Mit Schnüffelsonde den Mondeo abgeschnüffelt… aber nichts zu finden. Irgendwann mal mein Ventil am Tank geschlossen, und siehe da, nu hat Phill doch brav 200 Bar auf seinen Schlauch und Mondeos Leitung gegeben. Geht doch… nur sobald der Tank wieder auf war gabs wieder Fehler. Irgendwann fand sich dann in der Anleitung noch der dezente Hinweis das dieser Fehler auch bei einem Tankdruck unter 2 Bar auftreten würde… ok, alles klar… gefühlte 100 Versuche später lief Phill dann auch mit offenem Tank durch weil endlich mehr als 2 Bar drin waren ;-) Und läuft immer noch, gestartet um 13 Uhr, bis jetzt 1 Füllstandslampe an und etwa 5m³ Gas gepumpt, was so etwa 4kg entspricht, etwa 12kg gehen rein. Dabei etwas über 2kWh verbraten. Klingt derzeit nicht so als ob er in 8h fertig wäre, aber schauen wir mal.

Zum Projekt allgemein: es handelt sich um ein Pilotprojekt der N-Ergie in Nürnberg. Die N-Ergie übernimmt die ganzen Kosten für Installation und Wartung des Geräts, auch für den Gasanschluss in der Garage. Ich zahle die Verbrauchskosten, also zum einen den Strom, zum anderen das Gas. Das Gas allerdings nicht so wie es am Zähler steht, sondern umgerechnet auf kg und zum Preis der Nürnberger Tankstellen. Anders gesagt tanke ich also zum gleichen Preis wie an einer Nürnberger Tankstelle (derzeit 1,01 EUR/kg), muss aber zusätzlich den Strom zahlen, was wohl etwa 10ct/kg Aufschlag geben wird. Das ganze Projekt läuft erstmal 1 Jahr lang, danach wird dann ausgewertet und weiter geschaut.

Installationsvoraussetzungen… man braucht Strom, man braucht Gas mit eigenem Zähler, man braucht einen möglichst überdachten Platz… und sollte den Phil wohl nicht gerade direkt nebens Schlafzimmerfenster bauen. Vom Geräuschpegel her hält es sich aber durchaus sehr in Grenzen, ein vorbeifahrendes Auto macht mehr Krach. Außenaufstellung vom Gerät ist grundsätzlich wohl auch machbar. Eingangsdruck sollte zwischen 17 und 34mBar liegen. Vom Phill bis zum Füllstutzen vom Auto sollten es dann weniger als 4m sein, so lang ist nämlich die Leitung und verlängern ist nicht. Und wenn sich jetzt einer denkt “das hab ich doch alles” und im Versorgungsbereich der N-Ergie wohnt und sich denkt “so’n Phill wär schon was”… dann gebt Bescheid, denn die N-Ergie sucht noch jemanden für den 2. Phill aus dem Pilotprojekt!

Erdgasbetankungsanlage incl. Gaszähler und SicherungskastenTankstutzenBedienteil mit Füllstandsanzeige

Geschrieben von Admin am 11. November 2010 | Abgelegt unter Garage,Sonstiges | Keine Kommentare

Dies und das

Heute wirds mal wieder dringend Zeit für eine Zusammenfassung der letzten Jahrzehnte… so dürfte es zumindest den Lesern hier vorgekommen sein seit dem letzten Eintrag, oder? ;-) Meine Hauptbeschäftigung die letzten Wochen war wohl mein Bus. Bus ist ja bekanntermaßen verwandt mit Auto, und Auto macht bekanntermaßen nur Ärger und kostet viel Geld… das hat sich Bus zum Vorbild genommen ;-) Anders ausgedrückt hat es sich das Biest zur Hauptaufgabe gemacht mich zu ärgern. Der Rolladenaktor arbeitet eigentlich recht zuverlässig. Die Taster gehen inzwischen auch halbwegs brauchbar, einzelne Tasten sind manchmal was störrisch. Die Controller zum Schalten der Relais für Steckdosen, Licht, etc. hingegen habens noch auf mich abgesehen. Leider sind die Teile immer wieder permanent abgestürzt, und haben dann so nebenbei sich immer gleich noch ihre Treiberbausteine geschossen (unverriegelte H-Brücke für die Techniker unter uns). Und nu hab ich zwar glaub ich die Abstürze im Griff, aber… keine Treiber mehr :-( Also ist gestern erst mal wieder eine Bestellung an Reichelt raus gegangen, so das hoffentlich im Laufe der Woche die neuen Treiber eintreffen und ich mit Glück dann auch mal langsam das Licht schalten kann. Überhaupt scheint der AT90CAN128 recht störrisch zu sein, wenn ich den mit am Bus hängen hab geht mein PC-Interface immer wieder auf Störung und schaltet ab. Ohne den passiert das nicht.

Die Kontaktierung der Taster habe ich aber auch noch leicht überarbeitet. Hier hatte ich ja eigentlich Pfostenleisten eingeplant, aber das starre Telekommunikationskabel lässt sich nur mehr schlecht als recht in die Stecker quetschen, immer mal wieder hat man Kurzschlüsse gebaut. Jetzt hab ich ein Adapterkabel mit Hilfe der Klemmen aus den Originalplatinen gebaut. Jetzt kann ich das starre Kabel in die Klemmen schieben, und die dann via Flachbandkabel an die Taster bringen.

Adapterkabel für Taster

Es gibt aber auch durchaus erfreulichere Ereignisse die letzten Wochen. Zum Beispiel hab ich ja vor einer Zeit meine Glaseinsätze für die Küchen- und Flurtür geliefert bekommen. Beim Auspacken der Leisten die bei der Tür mitgeliefert worden sind stellte sich natürlich heraus das die Hälfte an Material fehlte, Nägel und vor allem ein Vorlegeband. Beim Praktiker hatte ich dann auch riesiges Glück… die verkaufen nämlich genau solche Türen… und natürlich KEIN Vorlegeband. Sehr sinnig. Sowas gäbe es nur beim Schreiner. Naja, BGU ist zwar kein Schreiner, aber hat wohl trotzdem ein besseres Sortiment als der Praktiker, denn dort hab ich es dann bekommen. Und somit sind die Türen jetzt auch endlich vollständig bestückt, und so schauts aus:

Glasausschnitte in den Türen

Den Shop kann ich aufgrund der immensen Lieferzeit zwar nicht wirklich weiter empfehlen, auch wenn es dann schlußendlich deutlich günstiger als beim Bahr geworden ist, obwohl es hier Sicherheitsglas ist, aber… zumindest mit dem Ergebnis bin ich zufrieden!

Die nächste angenehme Überraschung gabs dann eine Zeit später, als ich Post von Rensch bekommen hab. Enthalten war ein Scheck als Dank für die Werbung eines neuen Kunden. Herr Zangl hatte uns ja kurz nach dem Hausaufbau ein paar Interessenten vorbei geschickt, denen wir dann gleich mal eine Hausführung verpasst hatten. Und die beiden haben sich jetzt wohl entschlossen ihr Häuschen auch mit Rensch zu bauen und den Vertrag zu unterschreiben, wofür sich Rensch dann erkenntlich gezeigt hat :-) Wenn also sich irgend einer meiner Leser mal entscheiden sollte auch mit Rensch zu bauen, dann darf er gerne erwähnen das dieser Blog dazu beigetragen hat ;-)

Zeitgleich lag dann auch noch die nächste gute Nachricht in der Post: die N-Ergie hat mir mitgeteilt das sie mir jetzt meine Wärmepumpenförderung auszahlen. Und so bitter es ja auch war auf die Bafa-Förderung verzichten zu müssen, aber die Förderung der N-Ergie ist doch ein ganz guter Ausgleich, immerhin auch knapp 4-stellig. Beide zusammen wären natürlich schöner gewesen. ;-)

Letzten Freitag mach ich dann morgens die Rolläden hoch, und prompt seh ich wie jemand durch die Seitentür in meine Garage einsteigt… und aus dem anderen Fenster dann wie ein Bagger dabei ist mein Grundstück zu verwüsten. Da war der Sub der N-Ergie aufgetaucht um meinen Gasanschluss zu legen. Ich hatte zwar über Umwege schon gehört das es an dem Tag wohl losgehen sollte, von der ausführenden Firma hatte ich aber nichts gehört und gedacht das würde sich dann wohl doch verschieben. Aber die Firma hat es wohl eh nicht so mit den Informationen, wie sich später herausstellte. Dem Baggertrupp musste ich erstmal suchen helfen, denn sie haben die Gasleitung nicht gefunden. Zum Glück hatten wir die aber beim Verlegen vom Wasseranschluss schonmal gesehen. Kurze Zeit später traf dann ein dritter Mitarbeiter ein, der dann das Rohr verlegen und innen montieren sollte. Der war aber doch leicht überrascht als seine Kollegen ihm sagten er müsse eine Kernbohrung machen, denn dafür hatte er kein Material dabei, ihm hatte man gesagt es gäbe ein Leerrohr. Nach Begutachtung des Leerrohrs meinte er es könnte wohl klappen, wenn es denn auch aus der Bodenplatte raus geht, und nicht nur gerade runter, und die Biegung ok ist. Also mal mit einem Zollstock getestet, nur: nach ein paar cm war Schluss. Die Taschenlampe brachte dann auch schnell ans Licht warum: die Hufnagler haben nicht nur meinen Abwasseranschluss zubetoniert mit Estrich, sondern haben auch fröhlich Estrich ins Leerrohr fürs Gas gekippt. Schlußendlich scheinen es die Gasmänner aber doch noch hinbekommen zu haben, denn der Gasanschluss ist jetzt in der Garage.

Gasanschluss in der Garage

Fehlt jetzt nur noch das Geraffel dahinter, wie z.B. der Druckminderer und der Zähler. Mal schauen wann das kommen wird. Von mir aus sollen sie sich aber erstmal Zeit lassen, denn diesen Monat werd ich wohl so wie es ausschaut nicht dazu kommen den Scorpio umzurüsten auf Erdgas, nachdem die Arbeit derzeit Überstunden fordert.

Bei den Hufnägeln hat sich nichts weiter getan, bisher hat keiner den Abfluss frei gestemmt und auch die Abdeckungen der Regenrohre sind noch nicht da. Scheinen also wohl ihre Schlußrate nicht so dringend nötig zu haben, die zahl ich nämlich auch erst wenn die Arbeiten abgeschlossen sind.

Das Angebot für meine Zwischendecke über dem Garagentor hab ich heute jetzt auch endlich erhalten. Nachdem am Wochenende in die Studentenwohnheime gegenüber die Studenten eingezogen sind hatte die Firma jetzt wohl mal wieder Zeit für was anderes. Tja, ein Schnäppchen ist die Decke nicht gerade, die schöne Wärmepumpenförderung frisst sie nach dem Angebot gleich mal wieder auf, bzw. noch etwas mehr. Hatte ich aber irgendwie schon befürchtet…

Der HWR ist jetzt übrigens auch nahezu vollendet. Inzwischen habe ich von den Leerrohren aus die Leitungen durch Kabelkanäle die Wand und Decke entlang bis zum Serverschrank geführt. Der Serverschrank hat seine Seitenteile richtig befestigt bekommen, nachdem ich endlich einen Händler gefunden hatte der mir die Schnellverschlüsse für den Knürr-Schrank liefern konnte, auch wenn über 30 Euro für 50 Stück nicht gerade ein Schnäppchen war. Jetzt fehlt dem Schrank eigentlich nur noch endlich der Masseanschluss, für den ich auch bei dieser Reichelt-Bestellung mal wieder die passende Ringöse vergessen hab :-( Meine Fritzbox hängt auch an Ort und Stelle und versorgt das Haus mit Internet, Telefon und WLAN. Bei letzterem auch mit deutlich besserem Empfang als in meiner Mietwohnung, nachdem ringsum ja auch keine Störsender mehr sind und Holzwände wohl deutlich weniger dämpfen als Stahlbeton.

Leerrohr in Kabelkanäle

Fritzchen an der Wand

Was jetzt noch fehlt ist die Photovoltaik-Anlage, aber dazu schreib ich die Tage lieber einen separaten Artikel, hier unten liest vermutlich eh keiner mehr ;-)

Geschrieben von Admin am 4. Oktober 2010 | Abgelegt unter Ausbauphase,Garage,Rensch | 7 Kommentare

Glasige Zeiten

Es geschehen manchmal doch noch Zeichen und Wunder… gestern erhielt ich einen Anruf von einer Spedition, sie hätten eine Lieferung aber könnten mich nicht finden. Als sie die Adresse durchgegeben hatten war das auch kein Wunder, weder stimmte mein Name noch die Hausnummer… zum Glück wenigstens die Telefonnummer. Mal ganz davon abgesehen das der Depp die Lieferung zu meiner alten Wohnung geschickt hat, obwohl ich als Lieferadresse die Arbeit angegeben hatte. Immerhin konnte ich die Sendung dann per Fax aber zur Arbeit umleiten. Was sie enthielt? Die bereits am 20.7. diesen Jahres bestellten Glaseinsätze für meine Zimmertüren, für die eine Lieferzeit von 14 Werktagen angegeben war… aber anscheinend half nur das setzen einer letzten Frist damit sich da wirklich mal jemand bewegt… und dann zu dusselig ist aus einer EMail die Adresse korrekt abzuschreiben. Aber zumindest sind es die richtigen, man muss ja auch mal das positive sehen ;-) Montieren kann ich sie allerdings noch nicht, da brauch ich jetzt erst noch wieder Zubehör (Nägelchen, “Polsterband”,…)… oder anders ausgedrückt einen weiteren Baumarktbesuch.

Gestern habe ich auch Post vom Energieversorger bekommen, der mich herzlich begrüßt in seinen Fängen und mir seine Ideen zum monatlichen Abschlag für Strom vorlegt. Man hat sich so überlegt das man gerne 50 Euro für den Haushaltsstrom hätte… na gut, das kommt noch halbwegs hin… und dazu dann noch 93 Euro für die Wärmepumpe. Wohlgemerkt monatlich! Ich habe nach den Angaben von Beglau dann mal durchgerechnet… ich werde demnach selbst bei voll ausgebautem und beheiztem Haus keine 300 Euro Heizkosten JÄHRLICH haben, selbst wenn ich die Pumpe rein aus Tagstrom betreibe. Neee, da akzeptiere ich die 93 Euro Abschlag nicht, außer man bietet mir 4% Zinsen auf den Überschuss an. Realistisch sind nach meinen Hochrechnungen wohl eher 10 Euro monatlich. Von den 93 Euro könnte ich übrigens das Haus rein direkt elektrisch beheizen, also mit Nachtspeicheröfen z.B., dann käme es hin.

Geschrieben von Admin am 15. September 2010 | Abgelegt unter Elektro,Heizung,Sonstiges | 2 Kommentare

Dachboden

Gestern hab ichs dann auch mal wieder geschafft fleissig zu sein :-) Nachdem derzeit ja das ganze OG mit allem möglichen vollgerümpelt ist wurds Zeit neue Lagerflächen zu erschließen, damit der Ausbau im OG dann auch irgendwann weiter gehen kann. Also hab ich mich dran gegeben die ja schon vor einiger Zeit gekauften Verlegeplatten auf dem Dachboden auszulegen, zurechtzusäbelnd und alle zu verschrauben. Ekelig wurde das ganze weil ich auf dem Dachboden schon die Dämmung verstaut hatte, die ich vorerst nicht mehr brauche… und beim umräumen von A nach B und zurück hat sich das Zeug natürlich mal wieder gut überall auf einem verteilt und rumgejuckt. Kombiniert mit dem Sägemehl der Kreissäge und den doch etwas erhöhten Temperaturen unterm Dach gabs das eine tolle Mischung ;-) Man merkte aber auf jeden Fall wieder den Effekt der Dämmung… gestern tagsüber wars oben recht warm, heute wo keine Sonne schien dagegen eher frischlich.

Im Schlafzimmer richte ich mir jetzt gerade mal meine neue “Entwicklungszentrale” ein, damit es die nächsten Tage dann hoffentlich dem Bus mal an den Kragen gehen kann… denn bevor der nicht läuft lohnt es sich nicht die Lampen zu montieren, da sonst doch ein paar zu viel jedes Mal brennen würden… bisher kann ich sie ja nur in 2 Gruppen über den FI schalten. Im Schlafzimmer steht jetzt also mein Schreibtisch (oben ist ja eh kein Platz für ihn), incl. Scope, Netzteil, Lötstation und natürlich der Busleitung… und sobald das Chaos perfekt genug ist gibts vielleicht auch mal ein Bild ;-)

Geschrieben von Admin am 13. September 2010 | Abgelegt unter Ausbauphase,Elektro | Keine Kommentare

Garagennews

mal wieder was neues von mir… nachdem ich nu heute mal wieder Gelegenheit hatte die Kamera auszupacken ;-) Letztes Wochenende hat mir Uli am Samstag glücklicherweise helfen können die Hebebühne aufzubauen, die am Donnerstag endlich geliefert worden ist. Zum Glück haben wir es dann auch wirklich geschafft die beiden Säulen in die Garage zu schleppen, auch wenn das Gewicht sicherlich grenzwertig für 2 Informatiker war ;-) Die Dübel waren dann auch relativ fix gesetzt, der Bohrhammer hatte mit dem Boden keine Probleme, und um die Armierung sind wir wohl gut drumrum gekommen. Beim Anschrauben kam dann aber das Problem… die Bolzen sind nämlich viel zu lang für ‘ne normale Nuss… also ab zum nächsten Baumarkt (wir waren einige Minuten vorher erst direkt daneben beim Essen…) und zum Glück eine Langnuss auftreiben können. Dazu dann gleich noch einige Schraubenschlüssel zum Einstellen der Seile. Bis dann aber schlußendlich die Bühne auch einsatzbereit war verging doch noch einiges an Zeit, abends um 10 durfte der Verkäufer telefonisch die Endabnahme machen… zur Strafe das er so lange für die Lieferung gebraucht hat ;-)

So konnte ich dann am Sonntag die Bühne auch gleich einweihen und endlich dem Scorpio eine neue Kupplung verpassen. Nebenbei bemerkt war das schon nicht mehr die erste… sondern eine Pfuscherwerkstatt war da schonmal dran, wie wohl an so einigen Stellen bei dem Wagen… und ich durfts ausbaden. Verflucht seien hiermit also sowohl die Vorbesitzer die den Wagen zu den Pfuscherwerkstätten geschleift haben, als auch die Werkstätten selbst! Gestern abend konnte ich den nächsten Pfusch beseitigen… die billigen Bremsbeläge auf der Vorderachse. Der innere rechts hatte sich nämlich zerlegt und nur die Trägerplatte übrig gelassen, dabei die Bremsscheibe dann zerstört… und ich hab mich über komische Schleifgeräusche gewundert. Auf der linken Seite kam mir der innere dann beim Tausch auch gleich 2-teilig entgegen. Bin mal gespannt was als nächstes den Geist aufgibt…

Heute wollte ich eigentlich auf dem Dachboden mal die Platten richtig verlegen um einiges an Zeug dorthin auslagen zu können. Dafür musste aber erstmal die Bodentreppe vorbereitet werden… und irgendwie bin ich dann auf halbem Weg doch wieder in der Garage hängen geblieben… vermutlich auch angestachelt von Herrn Hufnagel heute morgen ;-) Der kam heute morgen nämlich vorbei um den fehlenden Abfluss in der Garage zu suchen… und herauszufinden das da keiner ist. Nu klärt er am Montag nochmal mit seinen Leuten ab wo der Abfluss denn sein könnte, und dann dürfen sie wohl den Estrich nochmal aufklopfen. Außerdem hat er sich dann noch angeschaut welche “Übergangsblenden” er für die Regenfallrohre der Garage benötigt, die noch fehlen. Und da meinte er halt so, die Garage wäre ja doch was klein für 2 Autos + Bühne, und ich hätte doch lieber gleich größer bauen sollen damits mit den 2 Autos auch passt… das konnt ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen ;-) Also erstmal angefangen die Garage aufzuräumen, die ja an den Wänden mit jeder Menge Gerümpel und meiner alten Küche voll stand. Die Küche ist jetzt an der Fensterwand ab der Nebeneingangstür gelandet um dort dann als Arbeits- und Staufläche zu dienen. Die Hängeschränke werde ich wohl später im Bereich der Autos aufhängen. Den Spülenschrank werd ich dann in der hinteren Ecke beim Abfluss platzieren. Tja, und irgendwann hatte ich es dann endlich geschafft alles so zu verstauen das die Garage jetzt voll nutzbar sein sollte, sowohl Bühne als auch Stellplätze… also Zeit für Fotoshow… und ausprobieren ob der Mondeo denn überhaupt auf die Bühne passt. Ergebnis: hinten schon, vorne ist ohne Wagenheber oder Hölzer unter den Rädern wohl nichts zu machen. Fazit 2: es passen wunderbar 2 Autos vorne rein, sogar trotz dem Krempel der noch auf der einen Seite rumsteht.

Heute war dann übrigens auch noch mein “Nachbar” von Gegenüber bei mir… denn die beiden Studentenwohnheime dort werden ja von der Zimmerei Nachtrab erstellt. Also hab ich sie dann doch gestern mal gebeten mir ein Angebot für eine Decke in der Garage über dem Tor zu machen, und dafür haben sie heute mal das ganze in Augenschein genommen. Angebot folgt dann demnächst, bestehend aus entsprechenden Balken mit Montage und Anlieferung von OSB-Platten zur Selbstmontage oben drauf. Außerdem bekomm ich noch die Adresse vom PV-Betrieb der ihnen die PV-Anlage aufs Dach gesetzt hat. Vielleicht hat der ja Interesse mir auch mal ein Angebot zu machen, denn sonst ist da nicht so einfach was zu bekommen derzeit.

Geschrieben von Admin am 11. September 2010 | Abgelegt unter Garage,Sonstiges | Ein Kommentar

Telekomisch das letzte?

Na, wer denkt alles das ich jetzt den nächsten Reinfall erlebt habt? ;-) Aber geirrt, die Telekom hat meine Erwartungen schon wieder voll übertroffen (im positiven)… heute auf der Arbeit klingelte das Handy und ein Telekommitarbeiter war dran… er stünde vor dem Haus und käme nicht rein… kein Wunder, bin ja auch arbeiten ;-) Er hätte ‘nen Fehler gefunden und wüsste aber jetzt  nicht ob innen schon alles fertig ist und könnte es halt nicht kontrollieren. Wir haben dann ausgemacht das ich abends einfach mal mein Zeugs anstöpsel und schau obs tut, und wenn nicht mich bei ihm melde und wir einen Termin ausmachen. Und was soll ich sagen, heute abend Splitter angestöpselt und siehe da: DSL blinkt, DSL leuchtet, DSL ist synchronisiert :-)

Dann kam natürlich die spannende Frage: wie is dat nu mit dem Telefon? Ich hab von 1&1 drei Rufnummern bekommen, also deutet eigentlich auf ISDN hin. Andererseits hab ich aber gehört das 1&1 auch viel über VoIP macht… also mal Spannung am Anschluss gemessen, keine 50V… klingt nach analog. Der NTBA sagte dann auch nix weiter, also wohl analog, und da kanns mit den 3 Nummern dann ja nur über VoIP gehen. Der analoge Anschluss gab auch nix außer einem Besetzzeichen von sich. Also blieb die nächste Hürde: nu hab ich einen Anschluss, aber keine Zugangsdaten, denn das Paket mit denen is ja wieder bei 1&1, und wann es nochmal verschickt wird weiss der Geier. Dann halt mal da angerufen, und überraschenderweise konnte man sogar helfen, die Zugangsdaten stehen nämlich auch im Online-Portal und das benötigte Passwort konnte man mir mailen. Somit bin ich seit heute abend dann wieder richtig mit DSL online :-) Die 6MBit schafft die Leitung gemäß Fritzbox auch, aber höher brauch ich wohl nicht kaufen, als Leitungskapazität sieht sie nur 9MBit. Die Zugangsdaten für Telefonie hab ich dann auch im 1&1 Portal gefunden, man muss die Fritzbox zum Glück nicht über diesen Startcode komplett auf 1&1 einschießen. Wer mich ab sofort erreichen will… kann mich aber einfach weiterhin unter meiner alten Nummer anrufen, die war ja eh schon VoIP und somit mitnehmbar :-)

Von der Hebebühne hab ich heute auf Nachfrage dann auch die Rückmeldung bekommen das sie jetzt in Nürnberg liegt. Da die Chancen sie in den Micra zu laden wohl eher gering waren muss ich dann aber doch noch bis morgen warten… da will sich der Fahrer dann angeblich 1-2h vorher bei mir melden. Hoffen wirs mal, denn 1h brauch ich auch um von der Arbeit nach Hause zu fahren um sie an zu nehmen…

Ach ja, ein bisschen Stromstatistik kann ich übrigens auch noch anbieten, nachdem baublogs.info da heute drüber sinniert: seit ich am 3.8. die Zähler bekommen hab sind 199kWh über den Haushaltszähler geflossen, sowie 4,1kWh im Nachttarif der Wärmepumpe und 7,3kWh im Tagtarif. Ergibt dann für diesen Monat incl. anteiliger Grundgebühr 49,70 EUR für Haushaltsstrom und 1,99 EUR fürs Warmwasser der Heizung. Heizen brauchte ich ja zum Glück noch nicht, im Gegensatz zu manch anderem. Beim Haushaltsstrom sollte ich wohl mal in einen Tarif mit Vertrag wechseln, spart zwar nicht viel da ich ja durch die Tankstelle erstmal an den Versorger gebunden bin, aber ein paar Euro im Jahr werdens schon. Und der Heizung muss ich beibringen mehr in der Nacht das Wasser aufzuheizen… auch wenn das Kostenmäßig ja kaum eine Reduzierung bringen kann ;-)

Geschrieben von Admin am 1. September 2010 | Abgelegt unter Heizung,Sonstiges | Ein Kommentar

Telekomisch mal wieder

hach ja, da sind sie endlich, die lieben telekomischen Probleme ;-) Heute extra von zu Hause gearbeitet, da mein Telefonanschluss geschaltet werden sollte und somit “zwischen 8 und 16 Uhr” ein Techniker kommen sollte. Hat mir 1&1 ja extra 200 Mal mitgeteilt. Der kam auch, schon vor 9 Uhr, ging an die Dose, stöpselte sein Zeug ein, merkte das da kein Signal war, verzog sich zum Verteilerkasten irgendwo an der Straße, kam zurück und meinte nur er hätte schlechte Neuigkeiten, die Leitung wäre kaputt. Damit hielt er seinen Job dann auch für erledigt, um den Rest sollten sich die Jungs aus der Tiefbauabteilung kümmern, aber er würde direkt reinSCHREIBEN das es dringend wär und heute noch jemand kommen sollte. Kam natürlich keiner, vermutlich hats noch nichtmal einer gelesen. *grml* Und da die von 1&1 sicherlich auch nicht meine Telefonnummer bekommen haben steht dann irgendwann einer vor der Tür… wenn ich nicht da bin. Aber natürlich ist es zuviel vom Techniker verlangt sich mal eben die ja noch nicht verbuddelte Muffe auf meinem Grundstück anzuschauen und zu gucken obs an der liegt.

Aber was solls… Hardware hab ich ja eh keine, zumindest keine offiziell zugelassene. 1&1 war da ja tierisch unflexibel, weder haben sie das Zeug losgeschickt als jemand da gewesen wäre um es anzunehmen, noch haben sie es gebacken bekommen meine Telefonnummer aufs Paket zu schreiben. Und so kam es wie es kommen musste, der liebe GLS-Fahrer kam erst als keiner mehr da war, was aber auch egal war, denn er hat das Haus ja eh nicht gefunden und die Sendung mit “Adresse ungültig” wieder mitgenommen. Wohlgemerkt sollte er an mein Haus liefern, da wo die Telekom vorher bestätigt hat das da ein Telefonanschluss liegt… anscheinend liegt der wohl irgendwo in der Luft oder auf freiem Feld, wenn GLS hier kein Haus findet… Aber GLS hat da ja einen super Service, man kann sie anrufen… für nur 95ct/min aus dem deutschen Festnetz. Ähhh… ja… die sind zu blöd eine gültige Adresse zu finden und stellen mir meine Telefonhardware nicht zu. Das bedeutet also ich müsste nicht nur 95ct/min bezahlen um ihnen zu sagen das sie zu blöd sind, sondern sogar noch weit mehr weil ich ja vom Handy aus anrufen soll… nee, lass mal stecken, da darf sich 1&1 drum kümmern. Haben sie dann gestern auch, haben mich angerufen da wäre das Paket nicht zustellbar und wollten die Adresse abgleichen. Konnten wohl irgendwie gar nicht verstehen das ich leicht ungehalten und angesäuert war und keine Lust hatte ihr noch 10 Mal meine Adresse durchzugeben von der sie ja genau weiss das sie gültig ist, denn schließlich… liegt hier nunmal ein Telefonanschluss auf dem Feld. Aber oh Wunder, urplötzlich können sie wohl doch meine Telefonnummer an GLS geben, das was ich ihnen schon vor dem Versand vom Paket gesagt habe, aber da kategorisch unmöglich war. Was hats gebracht? Heute ruft mich einer von GLS an und fragt wegen der Adresse nach. Da sie jetzt natürlich morgen zustellen wollten also andere Adresse angegeben. Später ruft er wieder an, ihm wär aufgefallen das sie das Paket ja gar nicht mehr hätten, das wär ja schon wieder bei 1&1… ja goldig, danke fürs Gespräch. Immerhin hab ich jetzt seine Rufnummer und kann also die 0900-Abzocke umgehen.

Wann ich aber jetzt endgültig einen Telefonanschluss bekommen werde lass ich mich mal überraschen… weder ist klar ob ich jemals die Zugangsdaten (die leider im Paket mit der Hardware sind) bekomme, noch ob sich mal ein Techniker mit Buddelschein her verirrt um den Fehler zu suchen. Wie gut das es Mobilfunk gibt…

Aber was solls, das passt eigentlich zur derzeitigen Lage ;-) Anfang letzter Woche hatte ich mir ja die Hebebühne bestellt und direkt bezahlt, damit ich am Wochenende mein Auto reparieren kann, dem am Sonntag die Kupplung verreckt ist. Tja, es wurde Donnerstag, keine Bühne da, nix vom Versender auf Nachfrage gehört, nix von der Spedition gehört… es wurde Freitag, es kam keine Bühne… es wurde Wochenende, ich musste Uli absagen das er doch nicht helfen muss… ich dem Versender gemailt das er mir jetzt gefälligst versichern soll das die bis nächsten Freitag da ist, sonst bekommt er Storno… am Montag schonmal bei einem anderen abgeklärt ob die bis Freitag liefern könenn wenn ich Dienstag bestell und bezahl… am Montag nachmittag meldet sich der Versender dann endlich und meint die Bühne käme jetzt Mittwoch oder Donnerstag… lassen wir uns überraschen, Mittwoch wirds aber wohl nicht, denn von der Spedition hab ich immer noch nichts gehört, hoffen wir mal auf Donnerstag, denn sonst hab ich die nächste Woche in den Sand gesetzt und darf nochmal eine Woche Mietwagen dran hängen… ist ja so günstig…

Nachdem ich ja sonst nix besseres zu tun hatte hab ich dann am Samstag mal mich um meinen Server gekümmert, den USVen ihren Platz im Serverschrank verpasst, Halterungen für den Server gebaut, etc. Um die Aktion abzukürzen: der Server ist jetzt drin, seine beiden Festplatten haben die Aktion aber nicht überlebt, eine durch meine Schuld, die andere ist von allein gestorben. Derzeit hoff ich nu gerade drauf das ich zumindest die Backups vom Streamer dann wieder eingelesen bekomme, auch wenn er da bisher auch nur eins der sechs Bänder akzeptiert… *grml*

Mal was zurück zum Haus… und zu einer Aktion die dann geklappt hat ;-) Sonntag hab ich die Garage mal was verdrahtet, oder besser den Weg zu ihr hin. Jetzt liegen in den Leerrohren 3 Satkabel (fürs 4. war nicht mehr genug Kabel da, nachdem ich nur 100m gekauft hatte und eine Strecke aber doch gut 40m lang ist), 1 Duplex-Netzwerkkabel Cat7, 1 Busleitung und 1 2,5mm Lautsprecherkabel als Busversorgung. Und wo wir so dabei waren kamen die Satkabel dann natürlich auch gleich an die Schüssel und selbige wurde dann endlich zu Ende ausgerichtet. Der Sonntag abend konnte dann also mal ganz ungewohnt mit dem Konsumieren leichter Kost verbracht werden ;-) Aber erzählt mir nix mehr von der Vielfalt der Satellitenprogramme… klar, über 500 Fernsehprogramme, und gefühlt über 400 davon im Rotlichtbereich.

Das ich meinen Spiegelschrank jetzt aufgehängt hab hatte ich glaube auch noch nicht erwähnt, oder? Also: ich hab meinen Spiegelschrank aufgehängt! ;-) Das hat auch soweit gut geklappt. Schlechter geklappt hats mit so einem kleinen Beistellroller/tisch/… aus der Domäne. Das Ding hat 4 Rollen an der Unterseite. Zur Montage soll man erst eine Art “Plastikdübel” mit Kragen ins Holz hämmern, danach die Rolle rein stecken. Nur das sich die Rolle nicht rein stecken lässt, außer man ist Herkules, ansonsten brauchts wohl eher einen Hammer. Und beim rein zimmern hats dann einem der Plastikdübel den Kragen abgehauen… erstmal nicht weiter wild, nach ein paar weiteren Versuchen saß die Rolle dann trotzdem, aber es zeigte sich wofür der Kragen gut war: er verhinderte das man den Dübel durch das Holz durchtreibt wenn man die Rolle einschlägt. Jetzt ist an der Stelle die Beschichtung auf der Oberseite aufgebrochen *grml*

Nachtrag: tja, da hat die Telekom nu wohl Pech gehabt… heute morgen hätte der Techniker noch ins Loch schauen können, irgendwann danach haben sich wohl die Hufnägel rangeschlichen und die letzten 3 Löcher heimlich zugebaggert… nu sind’se weg. Jetzt darf die Telekom dann wohl doch die Schüppe auspacken und wieder selber buddeln…

Geschrieben von Admin am 31. August 2010 | Abgelegt unter Sonstiges | Ein Kommentar

Es kommt mal wieder anders…

So, mit den Tageszählungen lass ichs nu mal bleiben, das ist mit dem Umzug abgeschlossen ;-) Das Blog selbst natürlich nicht, schließlich gibts ja noch jede Menge zu tun. Direkt mit dem Haus ist die letzten Tage nicht so viel passiert, hauptsächlich waren wir am Samstag auf Shopping Tour und haben einen Waschtischunterschrank, einen Spiegelschrank, einen “Blumenroller” und einen Küchentisch organisiert. Passende Küchenstühle wollte man mir leider nicht verkaufen, da wären keine mehr von auf Lager und die Ausstellungsstücke gäbe man nicht raus. Wo anders hat sich dann auch nichts gefälliges und bezahlbares mehr gefunden.

Dank meiner fleissigen Helfer ist meine alte Wohnung jetzt auch bereit für die Übergabe, alle Tapeten sind runter von den Wänden, Decken gestrichen, Möbel und Krempel raus… morgen abend ist dann Übergabe und somit spülts dann auch wieder was frisches Geld in die Kassen, wenn ich die Kaution zurück bekomme :-)

Und Geld kann ich wohl auch erstmal wieder gebrauchen… am Sonntag hab ich meinen Baustromkasten verkauft (ja, da gabs auch Geld) und bin dem Käufer den halben Weg entgegen gefahren. Auf dem Rückweg kam ich gerade von der Autobahn runter und auf die Bundesstraße drauf, als ich dann bemerken durfte das mein Kupplungspedal jeglichen Druckpunkt verloren hat… und jegliche Funktion gleich mit. Auf gut deutsch: auskuppeln war nimmer, für den Rest des Weges hieß es schalten mit Zwischengas. Somit steh ich seit Montag morgen jetzt wirklich mit 2 kaputten Autos und einem Mietwagen da :-( Und da eine Kupplung nicht mal eben am Straßenrand zu wechseln ist musste jetzt der Plan mit der Hebebühne “leicht” beschleunigt werden, auf gut deutsch das Ding hab ich am Montag bestellt und hoffe das es Freitag noch hier eintrifft, und nicht erst Montag… denn dann würde Uli mir am Wochenende helfen sie aufzubauen. Die Garage selbst ist dazu inzwischen auch vorbereitet, das Gerümpel ist an den Wänden verteilt, der Stromverteiler ist gesetzt, etc. Also drückt mir die Daumen das die Bühne rechtzeitig eintrudelt, genauso wie die Eratzteile, dann kanns nämlich bald am Haus weiter gehen ;-)

Ach ja, heute war auch noch ein Sub vom Erdgasnetzbetreiber hier um sich die Garage mal wegen dem Erdgasanschluß anzusehen, den ich ja für die Tankstelle brauche. Tja, wie sollte es auch anders sein, es passt wieder mal was nicht… das Leerrohr ist nur so 6cm von der Wand weg, müsste aber 15cm Abstand haben. Jetzt muss er abklären ob das so geht (was er aber nicht glaubt) oder ob der Boden wieder aufgestemmt werden muss. Zum Glück muss ich den Anschluss aber ja nicht bezahlen, sondern das übernimmt alles der Versorger…

Geschrieben von Admin am 25. August 2010 | Abgelegt unter Elektro,Garage,Sonstiges | Keine Kommentare

Tag 126-135: Samstag der 14.

So, ich lebe wirklich noch, man solls kaum glauben ;-) Die letzte Woche gabs dann einfach keine Zeit mehr zum Schreiben, nachdem ich Anfang der Woche noch Abend für Abend bis tief in die Nacht damit beschäftigt war die Fliesen, Fugen und Sockelleisten fertig zu bekommen, Türrahmen in die Wand zu befördern, etc. Nebenbei durften natürlich auch einige Baumarktbesuche nicht fehlen, unter anderem weil eine Tür sich beim Auspacken als beschädigt erwiesen hat… wurde aber vom Max Bahr problemlos umgetauscht, da auch noch eine entsprechende am Lager war. Donnerstag abend konnte ich dann zum Abschluss noch die Silikonfugen im Wohnzimmer ziehen, damit das soweit bezugsfertig war. Dafür hatte ich mir dann aber vorher im Baumarkt noch eine Druckluft-Silikonspritze besorgt, weeeeeesentlich angenehmer als mit so einer ollen Handspritze, mit der hätt ich vermutlich nur die Hälfte geschafft und mir wär die Hand abgefallen.

Am Freitag ging es dann los, Peer war ja Donnerstag abend noch angerückt, meine Ma schon am Mittwoch um noch was Putzteufel zu spielen, und Freitag nachmittag stand dann als erstes mal Autotransport auf dem Programm, meinen Mondeo aus der Tiefgarage zum Haus überführen. Der angemietete Hänger erwies sich dabei auch durchaus als perfekt für tiefergelegte Autos, nur irgendwie auch als verhältnismäßig klein… der Mondeo passte so gerade drauf, Platz war aber nicht mehr wirklich da. Und den Scorpio hat er dabei hinten gut runter gezogen, die Stützlast durfte man lieber nicht messen ;-) Nach einer Fahrt über die Dörfer mit max. 70, weil der Hänger das Gespann immer wieder tierisch ins Schlingern gebracht hat (hätte wohl dem Zugfahrzeug doch neue Stoßdämpfer gönnen sollen) konnte der Mondi dann aber wohlbehalten vor der Garage geparkt werden. Also fix den Autotransporter gegen den Umzugshänger getauscht und gleich mal die erste Tour beladen. Der Hänger ist wirklich riesig, 5m lange Ladefläche, 2m breit, 2m hoch… Schrankwand pur. Leider nicht eine einzige Zurröse im inneren, so das man die Ladung in keinster Weise sichern konnte :-( Also immer schön drauf achten das alles formschlüssig drin ist. Auf dem Weg zum Haus zeigte sich dann auch das ein PKW nicht mehr unbedingt das geeignete Zugfahrzeug für so eine Schrankwand ist, in den 5. Gang brauchte ich sowieso nie schalten, oder im 4. das Vollgas verlassen. Stattdessen eher am Berg nochmal in den 3. zurückschalten… der Momentanverbrauch bei sowas ist schon heftig, im 4. lächerliche 26-27l, im 3. hoch auf über 40l. Gesamtbilanz waren dann über 23l LPG auf 100km ;-) Die nächste Tour war für Samstag morgen geplant, jetzt auch mit Thomas und Sandra als Verstärkung, die am Freitag abend schon kräftig mit ausladen geholfen haben (was irgendwie viel schneller als einladen geht). Auf halber Strecke, gerade mal wieder im 3. Gang um den Berg zu packen, ging dann irgendwie ein Ruck durch den Wagen und die Leistung fiel etwas ab. Ca. 30km später als ich dann von der Autobahn runter bin merkte man dass das nicht alles war… unter 3000 Touren war der Wagen nicht mehr fahrbar, lief nur auf 3 Pötten und klang wie ein alter Rasenmäher. Und somit gleich der Verdacht das ich mir durch die Belastung nun auch vom Scorpio die Kopfdichtung verblasen hab :-( Ans weitere Hänger ziehen war da nicht mehr zu denken. Peers Mondeo darf aber nur 1,5t ziehen, der Hänger hat leer aber schon über 1t, das heisst wir dürfen da nicht viel reinladen, was wir aber müssten um das Zeug zu sichern… also beim Verleiher anrufen und nach einem anderen Hänger fragen. Kam erstmal als Antwort “hätten sie das nicht gestern sagen können, wir haben den extra leer geräumt…”… ähm, ja,… wenn ich geahnt hätte das meine Zugmaschine verreckt… ;-) Aber sie hatten dann noch was kleineres, also hin zu umtauschen. Schlüssel geholt, Hänger angekoppelt, Lichttest… Abblendlicht an -> Blinker am Hänger an. Blinker links -> Hänger blinkt links und leuchtet rechts, Blinker rechts -> am Hänger leuchten einfach beide Blinker dauerhaft, Licht aus, links blinkts richtig, rechts dafür das Standlicht… Stecker am Kabel aufgeschraubt und erstmal die Fische die da drin rumgeschwommen sind begrüßt ;-) Der Stecker war völlig abgesoffen, aber da wir ihn nicht zerlegt bekommen haben nicht zu reparieren. Also nochmal Hänger getauscht gegen einen kleineren… angekuppelt, Lichttest… Blinker: geht. Rücklicht: geht. Bremse…. BREMSE… nüscht! *grml* Da blieb nur noch der Vorschlag mal zur Werkstatt zu fahren… also nix wie hin… und sie hatte zu. Tja, also doch wieder das große Teil mitnehmen und genau da stehen wo wir locker 1h vorher schon standen. Den halt so gut es geht beladen und dann nachmittags auf den Rückweg gemacht, ich diesmal mit dem Scorpio hinterher… und was seh ich kaum das Peer losgefahren ist? Jedes Mal wenn er bremst leuchten die Blinker statt den Bremsleuchten ;-) Hatten wir dabei eigentlich vorher erst noch geprüft. Ob jetzt Hänger oder Zugmaschine gesponnen haben haben wir aber nie mehr rausgefunden. Nachdem wir den Hänger dann ausgeladen hatten hab ich mir mal schnell meinen Kompressionstester geschnappt und den Scorpio überprüft, und die erfreuliche Nachricht: die Kopfdichtung is das nich, dafür ist die Kompression viel zu gut. Genauere Diagnose hat dann gezeigt das wohl eine Zündspule verreckt ist und deshalb 2 Zylinder fast ganz ausgefallen sind (von 4). Ersatz hatte ich wohl… in der Wohnung. Also dann wieder die Rücktour mit dem Hänger angetreten um ihn zurück zu bringen und den Rest mit Kombis zu transportieren. Kaum halbe Strecke geschafft muss Peer einmal bremsen und plötzlich hört man nur noch scheppernde schleifende Geräusche und ich frag mich was da mit dem Anhänger passiert ist… als Peer nur meint “das ist mein Auspuff”. Tja, wie recht er hatte konnten wir zum Glück schon wenige Meter später sehen als wir auf dem Randstreifen halten konnten, sein rechter Endtopf schleifte fröhlich auf der Straße rum. Also den mal eben unterwegs aboperieren und ab da die heißen Abgase der hochbelasteten Maschine unters Auto sprühen lassen :-( Ab dem Zeitpunkt war der Tag dann für Peer auch gelaufen. Bilanz des Tages: 2 kaputte Autos, 3 kaputte Hänger. Gut, gell? ;-) Freitag der 13. ist also ein Witz, fürchtet euch vor Samstag dem 14.! Auf der Rücktour gabs dann aber nochmal 2 Kombiladungen voll (erstaunlich wieviel in einen CNG-Focus doch noch rein passt) und der Tag dann erstmal gegessen.

Der Sonntag stand dann im Zeichen der Garage, nachdem ich morgens erstmal die Zündspule vom Scorpio getauscht hatte und er zumindest wieder auf Benzin lief, wenn er auch auf Gas immer noch tierisch ruckelte untenrum. Nach dem Frühstück haben wir uns dann das Garagentor vorgenommen und an seinen Platz befördert, sogar incl. dem elektrischen Antrieb, nur noch ohne Strom (außer aus der Kabeltrommel zum testen). Aber qualitativ muss man die Hörmann-Tore da schon loben, alles an Material ausreichend dabei, am Objekt ist die Bilderanleitung dann meist auch gut zu verstehen und es wirkte durchaus so als ob die schon länger Tore bauen ;-) Tor war dann auch nötig, denn inzwischen ist die Garage zur Rümpelkammer mutiert um unter anderem meine alte Küche zu beherbergen, neben jede Menge Autoteilen.

Die restliche Zeit bis gestern bestand dann bei mir hauptsächlich aus Transporten mit dem Kombi… es war irgendwie immer noch jede Menge Zeug da. Meine Ma hat in der Zwischenzeit fleissig Kisten ausgeräumt, in Schränke eingeräumt, geputzt,… und heute Tapeten in meiner Wohnung abgerissen. Heute abend hab ich dann nochmal einen kleinen Hänger gemietet, damit die Bude endlich mal leer wird, sonst hätte ich sicher noch die ganze restliche Woche Zeug im Kombi rumkutschieren dürfen, und damit jede Menge Zeit vertrödelt.

Das wichtigste ist aber jetzt im Haus soweit wieder eingerichtet, Küche war ja eh schon lange bereit, das Wohnzimmer ist jetzt auch eingerichtet, Schlafzimmer ist soweit, mit Ausnahme der Elektrik am Bett, Waschmaschine konnte auch schon fleissig ihren Dienst verrichten… und trotzdem ist noch jede Menge Arbeit offen ;-) mit am wichtigsten ist dabei wohl mal den Bus richtig ans Laufen zu bekommen, damit das Licht nicht immer gruppenweise im Schaltschrank geschaltet werden muss… und den Server wieder einbauen und den Serverschrank zu füllen.

Geschrieben von Admin am 19. August 2010 | Abgelegt unter Ausbauphase,Sonstiges | Ein Kommentar

Tag 124-125: End of Peep-Show

so, wieder mal ein arbeitsreiches Wochenende zu Ende… gestern hab ich mich erstmal dran gemacht weiter mit Fliesenkleber rumzusauen. Die Fliesen im Flur sind komplett verlegt, und die Hälfte der Fliesen im Eingangsbereich liegt ebenfalls. Die Randleisten fürs Wohnzimmer sind auch zurecht geschnitten, sobald alles verfugt ist können die dran. Der Teppich im Schlafzimmer ist zurecht geschnitten und mit Fixierung am Boden “verklebt”. Die Randleisten da sind soweit möglich montiert, leider fehlt mir eine… ich hab aus Versehen eine falsche damals gekauft :-( Die darf ich dann also wohl morgen besorgen, dann kann ich die auch vollenden. Teppich für die Randleisten ist auch geschnitten und soweit möglich eingeklebt.

Heute hab ich dann mal die Fugen teilweise sauber gemacht und mit dem Verfugen begonnen. Das ist nicht nur für die Randleisten wichtig, sondern auch noch für was weiteres… ich hab mir nämlich sagen lassen man würde so komische Holzbretter in die Wandöffnungen zwischen den Räumen machen, Türen nannten die das Zeug glaube. Diese Holzbretter hatte ich ja nu am Freitag bekommen, nur stehen die halt zum Teil auf den Fugen, also sollten die wohl besser erst verfugt sein. Nachdem sie das dann waren hab ich das mit den Holzbrettern mal ausprobiert, als erstes mal in der Küche. In der Anleitung hieß es so schön man solle zwischen Zarge und Fliesen ein paar mm Abstand haben, also fix Holzkeile unten drunter… und zuschauen wie die Zarge in Zeitlupe den Abgang in die Küche hinein macht und ich keine Chance habe sie aufzuhalten :-( Nu hab ich somit einen Holzbretthalter mit Macke… zum Glück noch relativ unauffällig und von der Küche aus. Das ganze also im zweiten Schritt dann doch lieber mit Stütze dahinter gemacht und die Keile im richtigen Bereich unter die Zarge geschoben ;-) Die Zarge hab ich jetzt mit einer Zollstockbreite Luft zur Wand montiert, um eine sogenannte Zargenlüftung zu machen. Die Lüftungsanlage braucht ja Überströmöffnungen zwischen den Räumen, damit der Luftaustausch auch bei geschlossener Tür stattfinden kann. Dafür sollte ich eigentlich 7mm Luft unter der Tür lassen, eine andere Möglichkeit ist aber eben die Zargenlüftung, wo die Luft zwischen Zarge und Wand durchströmt. Man darf dann nur natürlich nicht zu großzügig mit Bauschaum sein und sollte nicht den ganzen Spalt zwischen Zarge und Wand ausspritzen ;-)

Nach einigen Stunden Bauschaumtrocknens kam dann der große Test, Stützen raus, komisches großes Holzstück (=Türblatt) rein… hält! Muss nichtmals nachgestellt werden, fällt weder von alleine auf noch zu. Nur die Montage der Drückergarnitur war mal wieder ein Krampf. Man darf dazu die Tür von beiden Seiten her durchbohren und hoffen das man richtig trifft. Dann darf man mit Hilfe eines gewinkelten Kreuzschlitzschlüssels (wie ein Inbus) das ganze Zeug festschrauben. Und das nur weil die Abdeckung nicht weit genug weg geht um mit vernünftigem Werkzeug arbeiten zu können :-( Der Schlüssel liegt zwar bei, aber trotzdem ist das ziemlich fummelig, erstrecht wenn die Löcher nicht 100% passgenau gebohrt sind.

Naja, aber als Fazit des Tages muss ich sagen das diese komischen Holzbretter in den Wandöffnungen doch durchaus was haben. Schaut zwar komisch aus, so völlig ungewohnt, aber: End of Peep-Show! Endlich kann man aus der Dusche kommen ohne gleich im Schaufenster zu stehen, man macht einfach das Holzbrett zu :-) Fertig montiert sind jetzt Küche und WC, die Zarge vom Schlafzimmer härtet gerade aus, morgen kanns dann mit den anderen weiter gehen. Erstmal gehts nu aber ins Bett, und morgen nach der Arbeit zum Hornbach…

Geschrieben von Admin am 9. August 2010 | Abgelegt unter Ausbauphase | Keine Kommentare

Tag 122-123: vollversorgt und Schotten dicht

gestern war Messi abends wieder mal bei mir und hat jetzt die Wasserinstallation fürs EG beendet. Jetzt hab ich also auch den Filter und endlich eine Rohrverbindung zwischen Verteiler und “Wasseruhr”. Die Steigleitungen fürs OG sind auch angeschlossen und oben verschlossen, genauso liegt jetzt eine Leitung in die Garage. Letztere hatte ich den Hufnagler extra als Wasserversorgung für den Estrich heute bereit gelegt… aber wohl unnötigerweise wie sich so herausgestellt hat, denn um 7:30 wurd ich dann vom Parkplatz vertrieben und musste arbeiten fahren damit der Betonmischer den fertig gemischten Estrich bringen konnte. Das Tor haben sie jetzt abgehängt, damit sich wohl nicht die ganzen Wolken da rein entleeren. Wenn ichs richtig seh haben sie meinen Abwasseranschluss aber auch gleich zugeestricht… wenn dem so is müssen sie wohl nochmal ran ;-)

Ich hab gestern abend nachdem Messi dann weg war mich noch endlich mal um die Fliesen gekümmert und zumindest die Hälfte von dem Flürchen verlegt. War halt doch eine gute Schnippelei… aber so kann ich jetzt wenigsten diese Hälfte schon betreten wenn ich die andere dann am Wochenende mache und muss nicht für den Weitsprung üben wenn ich ins Bad will ;-)

Eigentlich hatte ich heute ja vor beim Max Bahr nachzufragen wo denn meine Türen bleiben… gesagt war ja das sie 2 Wochen brauchen, die waren letzten Samstag um. Aber natürlich hab ich mal wieder wie üblich die Auftragsbestätigung im Auto liegen lassen, und bei dem Wetter (=Weltuntergang) auch keine gesteigerte Motivation sie zu holen ;-) Hatte sich dann aber nachmittags auch erledigt, da kam dann endlich der Anruf das sie da sind! :-) Nur das durchstellen zum Anhängerverleih hat nicht wirklich geklappt, nach etwas Warteschleife hat er mich einfach rausgeworfen :-( Also heute abend halt mal hingefahren… vielleicht passts ja auch so ins Auto, wenn net halt Termin für Montag ausmachen zu Hänger ausleihen. Aber: die Hängerkupplung war wieder mal umsonst, die 6 Türen incl. Zargen gingen direkt in den Kofferraum und nachdem ich dann noch’ne Stufe vorgerutscht bin ging sogar die Klappe zu… auch wenn die Fahrt danach nicht sonderlich angenehm war ;-) Jetzt fehlen nur noch die Lichtausschnitte, die müssten aber normal auch nächste Woche eintrudeln, denn bei denen war wirklich 14 Werktage Lieferzeit angegeben.

Zwischendurch durfte ich mich heute morgen dann mal wieder mit den Freuden der Telekommunikation beschäftigen. Ich hab ja direkt nachdem mein Anschluss gesetzt worden ist einen Auftrag für DSL an 1&1 gegeben. Gestern abend kam dann die Meldung das meine Adresse falsch wäre und sie die Leitung nicht finden könnten. Komisch, ich hab kein Problem sie zu finden, brauch nur in meinen HWR gehen ;-) Also heute bei der Rufnummer angerufen und in den Tiefen des Telefonsystems versumpft, das gleich als erstes mal meine Rufnummer wollte… ja, die hätt ich auch gerne, dann hätt ich schon einen Anschluss ;-) Nach einer Mischung aus Tasten- und Spracheingaben (können die sich nicht für eins entscheiden) kam ich dann irgendwann auch bei einem Menschen raus… der natürlich nicht zuständig war, was er aber erst nach einer Weile festgestellt hat (sind ja nur meine Telefongebühren… zum Glück normale Festnetznr). Nach erneuter Warteschleife gabs dann sogar jemanden der zuständig ist, sich aber auch nicht erklären konnte warum ich die Mail bekommen hab. Nach Rücksprache mit einem Kollegen hieß es dann ich solle den Bauherrenservice der Telekom anrufen und dort fragen wo der Anschlusskasten/APL wäre… wozu? Das weiss ich auch so, ist in meinem HWR… ja, ich solle trotzdem da anrufen und sie dann nochmal anrufen… och nööö… nochmal durch das olle Telefonsystem? Aber was tut man nicht alles für seinen Anschluss…. also Telekom Bauherrenhotline (immerhin 0800, also gratis) angerufen, nach Ansbach geleitet worden, die waren aber net zuständig… haben mir aber die Nummer vom Gunzenhausener Kollegen gegeben, der mir damals auch das Kabel gebracht hatte. Da angerufen und es hat sich aufgeklärt das er noch gar keine Rückmeldung von der ausführenden Firma bekommen hatte und deshalb der Anschluss noch nicht freigegeben war. Das wird nu nachgeholt und ab Montag sollte er schaltbar sein. Das hab ich 1&1 dann aber lieber doch per Mail mitgeteilt, bin ja net Krösus…

Auffällig ist dieses krampfhafte Bemühen von 1&1 einen auf Kundenzufriedenheit zu machen. Zusammenfassung des Telefongesprächs am Ende, permanente “bewerten sie unsere Mitarbeiter”-Mails, etc. Aber irgendwie… nervt das ;-) Wirkt übertrieben. Und zufriedener wäre der Kunde sicherlich gewesen wenn man ihn angerufen hätte nachdem man seinen Anschluss nicht gefunden hat, denn die Mail die da kam war äußerst mißverständlich, man wusste irgendwie nicht was die jetzt genau von einem wollen. Angeblich hatte man das aber ja auch versucht und mich nicht erreicht, weiss mein Handy nur nix von (und die Nummer stimmt, ein paar Tage davor hatten sie schonmal angerufen). Naja, aber egal, immer noch besser als wenn man überhaupt nix von denen hört etc. Mal schauen ob sie es dann jetzt am Montag wirklich hinbekommen den Anschluss zu machen.

Mein Teppich hat heute auch mal endlich das Licht erblickt. Das gute Stück hab ich jetzt vorhin im Schlafzimmer mal ausgerollt, damit ich ihn dann am Wochenende zurechtschneiden und fixieren kann. Soll ja vorher mal so 12h ausgerollt ruhen. Es ist auf jeden Fall aber nicht einfach das Ding zu verlegen während es noch zu groß ist, in Form ziehen lässt der sich so nicht wirklich. Wird hoffentlich besser werden wenn ich erstmal den halbwegs auf Maß geschnitten hab.

Geschrieben von Admin am 6. August 2010 | Abgelegt unter Ausbauphase,Garage | Keine Kommentare

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