Warten, warten, warten…

nach ein wenig hin- und her hab ich jetzt alle Werkpläne auch bekommen… mein Zählerschrank scheint etwas ungewöhnlich in der Dimension gewesen zu sein, so das es da doch einen zweiten Anlauf brauchte bis es passte ;-) Der Bodenplattenbauer ist nun auch ausgewählt, das wird zusammen mit der Garage die Firma Hufnagel übernehmen. Der Auftrag für die Wärmepumpe ist jetzt auch vergeben, hier wird eine Pumpe der Firma Beglau, verbaut von der Niederlassung in Sachsen, zum Einsatz kommen. Das besondere hier ist das 1-Kreis-System, das heisst sowohl außen im Erdkollektor als auch in der Fußbodenheizung befindet sich direkt das Kältemittel, man spart sich also die Wärmetauscher und erhält so eine höhere Effizienz… so die Theorie, schauen wir mal was die Praxis sagt.

Das Wetter sagt jedenfalls derzeit “globale Erwärmung? Was’n das?”. Schnee, Frost,… so wird das nix mit der Bodenplatte. Gemäß 100-jährigem Kalender soll es wohl dieses Jahr bis in den Mai gehen, da drückt mir mal die Daumen das der keine Ahnung hat ;-) Der Winterdienst schien heute auf jeden Fall mal keine Ahnung zu haben… nämlich wo er aktiv werden soll. Auf der Autobahn war er zumindest nicht zu finden, das lässt ja auf die Zukunft hoffen wo ich da täglich lang darf…

Mein Lichtkamin ist auch geliefert worden. Der soll später dafür sorgen das es im Flur im Dachgeschoss auch schön hell wird. Auf ein Dachflächenfenster habe ich hier ja verzichtet, da das grausam zu putzen wäre direkt über der Treppe, aber nur Kunstlicht wollte ich auch nicht. Der Lichtkamin soll jetzt das Tageslicht einfangen und ins innere leiten. In meinem Fall stammt er von der Firma Etapart. Obs wirklich so funktioniert wie die Werbung verspricht wird dann nach Hausaufbau berichtet… eingebaut wird er übrigens direkt von Rensch bei der Hausaufstellung.

Jetzt heisst es vorerst also nur noch die Versorger schonmal vorzuwarnen und mit Plänen auszustatten, und meinen Hausbus fertig zu stellen… aber davon ein ander mal mehr.

Geschrieben von Admin am 8. Januar 2010 | Abgelegt unter Bodenplatte/Erdarbeiten, Planungsphase | Ein Kommentar

Theoretisch könnte es losgehen…

denn sozusagen in letzter Minute (KW51 hatte Rensch im Zeitplan angegeben) kamen heute die Bodenplattenpläne an, das hoffentlich letzte Teilchen was mir noch fehlte um die Platte in Auftrag zu geben. Aber leider gehts nu auch nur theoretisch los, denn hurra… der Winter ist da. Wenn man mal eine globale Erwärmung braucht ist wieder keine da ;-) Somit werd ich mich jetzt also schätzungsweise dann erstmal noch den ein oder auch anderen Monat gedulden müssen, dieses Jahr macht ja eh keiner mehr was, und im Januar dürfte der Boden wohl nur mit Dynamit zu bearbeiten sein.

Naja, genug Zeit um alle Versorger nochmal ins Boot zu holen, und vielleicht sonst noch das ein oder andere zu klären oder vorzubereiten. Aus meinem geplanten Kabelanschluss für Internet und Telefon wurde leider nichts, da Kabel Deutschland derzeit wohl keine Lust hat das Baugebiet zu erschließen (in der Nachbarstraße liegt Kabel). Also werd ich wohl doch einen konventionellen Anschluss bemühen dürfen.

Somit bleibt mir wohl dann vorerst nur allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch zu wünschen, und drückt mir die Daumen das der Winter bald vorbei ist (vielleicht dieses Jahr mal eine Kerze mehr anzünden als normal ;-) ). Um das noch auf den Weihnachtswunschzettel zu schreiben ist es vermutlich zu spät.

Geschrieben von Admin am 19. Dezember 2009 | Abgelegt unter Planungsphase, Rensch | Ein Kommentar

Also so war das nicht geplant…

… wie das heute dann gelaufen ist. Und geplant haben wir ja viel gestern und heute, oder planen lassen. Küchen nämlich. Gestern und heute haben wir die verschiedenen Möbelhäuser und Küchenstudios in der Region abgeklappert um mal die Küchenplanung anzugehen, Angebote einzuholen, etc. Die ersten Angebote lagen dann auch, wie zu erwarten, eigentlich immer etwas über meinem gesetzten Limit. Nach dem ersten Termin ergab sich dann aber immerhin schon ein Bild von der Küche, dort gab es z.B. auch den Tip es nicht so zu machen wie die meisten und den Ofen hoch zu setzen (was für mich eh nicht in Frage käme, meine Pizza kann ich mir auch unten anschauen…), sondern stattdessen doch dem Geschirrspüler eine erhöhte Position zu spendieren. Somit ergab sich dann an den beiden Enden der L-Küche jeweils ein Türmchen, eines mit Kühlschrank, das andere mit Geschirrspüler. Dazwischen ging es mit dem üblichen Zeug weiter, Spule, Kühlschrank, einige Schänkchen, Eckschrank mit Rondell… beim zweiten Termin gabs dann eine neue Anregung als Ersatz für das Rondell, einen Eckschrank mit “LeMans”-Einsatz. Im Gegensatz zu den einfachen Eckschränken wo man die “Böden” nur um 90° heraus drehen kann, kann man beim LeMans den Boden komplett aus dem Schrank in S-Form heraus ziehen und kommt somit auch an die hinteren Plätze wunderbar heran.

So gingen die Planungen ab da dann meist auch die gleichen Wege… links einen Hochschrank mit Kühlschrank ohne Gefrierfach, darunter dann je nach Preislage Tür oder Auszüge, darüber noch ein Fach. Im Anschluss ein Unterschrank mit Auszügen sowie passender Hänger, dann der Herd mit Edelstahl-Esse, und im Anschluss die Rennstrecke ;-) . An der anderen Wand gehts weiter über einen 60er Spülenschrank zu einem weiteren Schränkchen mit Auszügen und Schublade um dann schliesslich in einem weiteren Hochschrank mit Auszug, Geschirrspüler und einem Fach für die Mikrowelle zu enden. Die Arbeitsplatte läuft bis in die Fensternische hinein, und wird auch an der Wand hochgezogen an Stelle von Fliesen.

Die Beratungen liefen dann durchaus verschieden ab. Manche Möbelhäuser mögen einem z.B. das Bild der geplanten Küche nicht ausdrucken solange man nicht den Vertrag unterschrieben hat. Warum verstehe ich bis heute nicht, da nicht wirklich besondere Geist in diese Planung mit einfliessen musste… wie man bei den Folgeberatungen merkte war es doch eigentlich alles “Standardwissen”. Andere hingegen machten uns unaufgefordert eine Mappe fertig, schrieben noch die Preise hinzu, zeigten die Geräte… Auch immer wieder gern genommen die Masche “das gilt aber nur noch heute”. So z.B. bei einem der größten Möbelhäuser hier in der Region erlebt, nachdem es zuerst ein Angebot gab das eh nicht so attraktiv war, auch im Vergleich zu den restlichen. Es lag über dem Limit, es war dafür zum Teil aber nur die billigste Geräteserie verbaut, die Schränke waren auch teils ein Kompromiss, da angeblich diese Küchenserie das was wir wollten nicht hergab, und eine andere Serie ja teurer würde. Außerdem wäre das natürlich auch blöd wie wir es wollten. Und der Preis gilt nur noch heute, weil da läuft die Aktion “Weihnachtsgeld” aus. Dumm nur das mich das Möbelhaus vor einigen Tagen angeschrieben hatte und mir mitgeteilt hat das diese bis zum 5.12. verlängert ist. Davon wusste wohl die halbe Belegschaft noch nichts, der hinzugerufene Kollege der es wusste musste uns dann aber natürlich direkt darauf aufmerksam machen das sie ja jeden Tag die neuen Kataloge für 2010 erwarten, und dann natürlich die Preise nicht mehr gelten würden und alles teurer wird. Pech gehabt… so kriegt man uns nicht zum Abschluss gedrängt.

Nach dem Reinfall war eigentlich keine weitere Besichtigung geplant, aber nachdem der Tag noch früh war beschlossen wir halt doch noch ein Möbelhaus rein zu schieben, in diesem Fall Segmüller. Der Verkäufer war da auch der Hit… er kam auch zu Anfang mit der Tour das sie ja nur noch heute 15% Sonderrabatt anbieten, ab Montag nicht mehr, und auf meinen Einwand hin das ich heute eigentlich noch nichts abschließen wollte wollte er uns eigentlich gleich wieder wegschicken, wir sollten doch zurück kommen wenn wir kaufen wollen. Er hätte eh den günstigsten Preis, da könnten wir uns ruhig überall umhören, mit meinem Limit wäre auch kein Problem (aber er wusste noch nichtmals was ich an Elektrogeräten wollte), und so weiter. Irgendwann konnten wir ihn dann doch überzeugen unsere Küche doch zumindest mal zu planen und einzugeben damit man mal den Preis sieht, der doch angeblich so toll ist. Vorstellen das dabei etwas heraus kommt konnten wir uns aber nicht, denn er wollte uns angeblich eine Alno-Küche incl. Siemens-Geräten zu einem Preis verkaufen, wo uns andere nur Wellmann bzw. Schüller mit den günstigeren Geräten aus den Constructa-Serien angeboten haben und trotzdem über dem Limit lagen. Um so erstaunter waren wir als wir dann nach einiger zäher Arbeit am Verkäufer wirklich die gewünschte Küche auf dem Schirm hatten, und er tatsächlich nur knapp über dem Limit lag, wenn wir heute zugreifen. Leichte Abstriche beim Kühlschrank, der hier nur A statt A+ war, aber vom Rest her so wie gewünscht. Und dadurch das eine Nischenverkleidung mit eingeplant worden ist waren die Mehrkosten dann auch ok, denn das spare ich wieder an Fliesen ein. Somit blieb nur noch der Haken das ich 2/3 innerhalb von 10 Tagen hätte anzahlen sollen, schon eine ziemliche Summe… nachdem wir die auf 50% gesenkt hatten war dann auch schon der Vertrag unterschrieben un dich ungeplanter Weise eine Küche reicher. So kanns gehen. Nur einen farbigen Ausdruck wollte er mir selbst nach Abschluss vom Vertrag nicht geben, das würden sie nicht machen weil die Kunden sich sonst beschweren wenn die Farbe nicht stimmt, etc. :-( Die Farbe müsst ihr euch also denken, die Fronten werden in “Birke Nb Cognac”, die Arbeitsplattenfarbe nennt sich “Toscana beige”.

Küche 1Küche 2

Geschrieben von Admin am 28. November 2009 | Abgelegt unter Planungsphase | 2 Kommentare

Back again!

Sooo, die Bemusterung ist nun auch vorüber. Nachdem wir heute morgen pünktlich zu früh ;-) bei Rensch aufgetaucht sind und nach etwas suchen sich dann auch unser Betreuer Herr Wassermann gefunden hatte ging es auch gleich los in die Bemusterungshalle. Zuerst gab es eine Einführung was uns am Tag alles erwartet, incl. voraussichtlichen Zeitplan, und dann ging es auch schon zur Sache. Zuerst einmal Hauswirtschaftraum durchsprechen, hier konnten wir zum Glück auf meinen Entwurf umschwenken, nachdem von Seiten Rensch hier auch keine Bedenken mehr bestanden nachdem der Heizungsbauer zugestimmt hatte. Das Fenster rückt somit aus der Ost-Seite in die Nord-Seite und wird wieder auf 1m vergrößert. Anschließend ging es dann an die Außenfassade, Putz und Ziegel. Bei den Ziegel gibt der Bebauungsplan ja schon rot oder rotbraun vor, von daher war die Farbwahl dort eingeschränkt. Vom Putz her schwebte mir eh schon etwas gelbliches vor, und schlußendlich ist es das dann auch geworden, nachdem mir die anderen Farben nicht so zusagten, kombiniert mit rotbraunen Betondachsteinen Eternit HDS sowie den weißen Plastikfenster. Und so schauts in etwa aus (wobei die Farben vom Handy sicher nicht perfekt eingefangen worden sind):

Putz, Fenster, Dachziegel

Weiter ging es dann z.B. über die Außenfensterbänke, weiße Rolläden, die Titanzink Dachrinne, weißes Holz am Dachüberstand, irgendwann hin zu dieser Haustür:

Haustür außenHaustür innen

Die Haustür entstammt übrigens genauso wie alles andere vorher dem Clou-Standard. Vom ursprünglich geplanten zusätzlichen Seitenteil hab ich dann abgesehen, nachdem Herr Wassermann mir vorher gesagt hatte das mich meine Grundrißänderung einen knappen 1000er kostet, da aus statischen Gründen ohne die Wand zwischen Flur und Wohnzimmer ein Stahlträger eingezogen werden muss.

Bei der Terasse stand der nächste Aufpreis an. Normal muss die Erde min. 15cm unterhalb der Oberkante der Bodenplatte stehen, damit nicht die Gefahr besteht das Wasser auf die Bodenplatte und somit ans Holz vom Haus läuft. Dadurch das im Haus dann aber ja nochmal zusätzlich 20cm Estrich kommen hätte das bedeutet das man auf die Terasse immer ca. 35cm runter steigen muss, als eine Stufe braucht. Die Alternative ist eine zusätzliche Abdichtung, welche unter dem Putz beginnt und über die Trennkante Haus/Bodenplatte hinaus läuft um unten mit der Bodenplatte verschweisst zu werden. Da der Aufpreis sich mit etwa 300 Euro in Grenzen hielt und man doch flexibler ist (eine Holzterasse hätte ich auch ohne auf Hausniveau anheben können, aber eben auch nur eine Holzterasse) kam der halt hinzu. Das ganze konnten wir uns dann auch gleich vor Ort an einem der Musterhäuser einmal anschauen.

Weiter ging es dann durch die Grundrisse hindurch, die Öffnungsrichtungen der Fenster wurden festgelegt, die Höhe der Toilette wurde anprobiert (incl. entsprechender Erklärungen warum), für die Fenster in Bad und WC hab ich satiniertes Glas hinzu genommen (etwa 40 Euro je Fenster, wobei das Bodentiefe mit feststehendem Unterteil als 2 Fenster gilt), für die Küche wurde ein Fenster mit feststehendem Unterteil gewählt, damit es trotz der Spüle vor dem Fenster komplett geöffnet werden kann (ca. 100 Euro)… jede Menge Entscheidungen, aber die meisten zum Glück doch ohne Aufpreise. Zeitweise stand ich sogar gegenüber der Vertragssumme deutlich im Plus, da ich bei Vertragsabschluss für das OG statt den Bodentiefen breite Fenster vorgesehen hatte, was aber mit der Dachneigung/Kniestock so gar nicht möglich ist und wir schon beim Architektengespräch wieder verworfen hatten. Dadurch entstand natürlich auch wieder eine entsprechende Gutschrift. Dazu kam noch das ich auf die Endsumme nach der Bemusterung einen Sonderbonus von 1,5% erhalten habe. Aber da ich ja auch nicht noch mit Geld in der Tasche bei Rensch raus gehen wollte wurd halt hier und da doch noch was dazu gewählt ;-) Vor allem konnten wir gleich vereinbaren das Rensch den Lichtkamin/Lichtröhre (gegen Aufpreis) mit ins Dach einbaut, denn so kann ich sicher sein das die Schuld nicht zwischen zwei Unternehmen hin und her geschoben wird wenn doch mal etwas undicht sein sollte. Die ausreichende Tragfähigkeit vom Dach für eine Photovoltaik-Anlage wurde mir kostenlos bestätigt. Und für die Giebelwände im Dachgeschoss habe ich mir auch noch die Installationsebene gegönnt, damit auch hier keine Gefahr für die Luftdichtheit besteht. Dann noch die Öffnung zur Küche auf die Breite einer normalen Tür reduziert und der Aufpreiskatalog war durch (zumindest soweit ich mich erinnere ;-) ). Nach Abzug vom Bonus bleibt somit ein Aufpreis von etwa 300 Euro, weniger als ich dafür eingeplant hatte :-)

Fazit der Bemusterung: ich fühle mich in meiner Wahl des Hausanbieters durchaus mal wieder bestärkt und denke das ich mit Rensch da durchaus den richtigen gewählt habe. Wenn ich ein schlüsselfertiges Haus genommen hätte, dann hätte ich trotzdem in den meisten Bereichen selbst im Clou-Standard schon etwas gefunden was mir zusagt. Beim Ausbauhaus sowieso. Auch die Beratung durch Herrn Wassermann war wirklich gut, er könnte einem immer auch das für und wider bei den einzelnen Sachen erklären, oder warum sie notwendig oder empfehlenswert sind, hat nie versucht mir etwas “aufzuschwatzen” oder mich zum Aufbemustern zu bewegen, und vor allem: wenn es um Mehrpreise ging konnte er sie entweder direkt nennen, oder hat sie sich in einer kurzen Pause von der Kalkalationsabteilung ausrechnen lassen, so das ich allzeit Bescheid wusste wo ich liege, auch z.B. für solche Sachen wie den Einbau des Lichtkamins, mit dem Rensch vorher auch nichts zu tun hatte. Das Verputzen der Garage mit dem Edelputz musste er leider ablehnen, aber auch das nicht ohne Begründung, sondern um Ärger zu vermeiden der ggf. aufkommen kann wenn der Unterputz z.B. nicht ordentlich gemacht war. Da für den Putz aber Hersteller und Nummer vorliegen ist das auch nicht weiter ein Problem.

Ein paar Hausaufgaben für mich gabs dann auch noch, allen voran muss ich mich jetzt zügigst darum kümmern eine Projektierung für die Lüftungsanlage zu erhalten, und mir somit einen Anbieter auszusuchen. Die Lage der Versorgungsleitungen muss ich nochmal mit den Versorgern absprechen, ob diese die auch in Ordnung finden… nicht weil sie Einwände haben könnten, sondern eher weil sie zickig reagieren wenn man sie nicht fragt ;-) Und ansonsten habe ich jetzt die Küchenmaße mit denen ich dann mal auf die Suche nach einer schönen, bezahlbaren Küche gehen kann. Der Küchenplaner von Alno hat da heute abend schon was schönes zurechtgezaubert, aber… ob das bezahlbar ist ist noch sehr fraglich ;-) Aber da wird sich übers Wochenende vielleicht etwas Klarheit ergeben.

Ach ja, der dank dafür das ich bei der Bemusterung so günstig weggekommen bin war übrigens das meine neue Schrottkarre auf dem Weg zum Mittagessen (das Rensch spendiert hat) meinte seinen Auspuff in die konkret-krasses-Golf-Röhr-Version zu verwandeln, wo jeder Tuning-Proll neidisch wird ;-) Die Heimfahrt wurde somit etwas lauter und die Reparaturen an der Karre hören nicht auf…

Jetzt gehts die nächsten Tage dann also erstmal Küche und Bad (Fliesen, Sanitärobjekte) planen, und hoffen das die Werkpläne für die Bodenplatte schnell fertig werden nachdem ich das Protokoll direkt heute unterschrieben habe und wir die Bedenkzeit gestrichen haben (war aber auch nicht nötig). Und natürlich Baumärkte durchstöbern und versuchen herauszufinden ob das Ausbaupaket das ich mir von Rensch hab anbieten lassen günstig ist, oder nicht. Enthalten wäre dann sämtliche fehlende Dämmung, Folie, Klebeband, Gipskarton, Spachtel,… und zwar um EG und OG soweit fertig zu bekommen.

Geschrieben von Admin am 27. November 2009 | Abgelegt unter Planungsphase, Rensch | 2 Kommentare

Fulda

So, da wären wir (meine Wenigkeit in Begleitung seiner privaten Beraterin, die er im Gegensatz zu den anderen armen Schweinen nur bei Bedarf hinzuziehen muss ;-) ) jetzt in Fulda gelandet, im Hotel Bachmühle. In wenigen Stunden geht es dann auf zur Bemusterung nach Kalbach, aber vorher will das Abendessen noch verdaut werden. Als Warnung für alle die hier ins Restaurant gehen: bei dem Rumpsteak handelt es sich um eine halbe Kuh, und nicht wie man es gewohnt ist um ein kleines Scheibchen Fleisch. “Das” Schnitzel war nicht viel besser, da es sich auch als mehrere herausgestellt hat.

Meine Erdwärmebefürchtungen haben sich wohl doch als unbegründet herausgestellt. Beide noch in Frage kommenden Pumpenbauer haben mir bestätigt das es mit dem Boden gar kein Problem gäbe und ich nur etwa 200m² Kollektorfläche bräuchte um die Bude angenehm warm zu bekommen. Und da die Pumpen die für mich in Frage kommen keinen Heizstab haben, also somit nicht rein elektrisch das nachheizen können was die Erde nicht hergibt, sondern es dann kalt bliebe… und somit der Heizungsbauer wieder antanzen und nachbessern dürfte… denke ich mal das man ihnen das glauben kann und es wirklich hinhauen sollte. So kann das Heizungskonzept also doch bleiben.

Für die Erdarbeiten und Garage hab ich jetzt von einem lokalen Unternehmen auch ein Angebot erhalten das nicht den Rahmen sprengt, sondern sogar etwas günstiger als geplant ist. Der Rest liegt ja leider deutlich bis sehr deutlich drüber, wenn die Angebote überhaupt vollständig waren… gerne fehlte das Dach der Garage, und einmal fehlten sogar die Erdarbeiten und es war nur der Preis für die Bodenplatte angegeben. Die fertige Garage kostet interessanterweise überall annähernd das gleiche, Unterschiede gibts eigentlich nur was Erdarbeiten und Bodenplatte angeht. Jetzt muss morgen dann aber auf jeden Fall abgeklärt werden wie schnell ich denn die Werkpläne erhalte, die Planung von Rensch war ja 51. KW, was aber wohl heissen würde das es diesen Winter nichts mehr mit der Bodenplatte wird. Ich hoffe mal das sich das noch beschleunigen lässt.

Bei den Angeboten für meine Elektro-Teile läuft es übrigens auch wie bei allen anderen Angeboten: sie schwanken zwischen “aua is das viel Geld” und “oh Gott, wer soll das bezahlen?” ;-) Leider hat mich Reichelt Elektronik, der Elektronik-Lieferant der mir meine Bauteile für das selbstgebaute Bussystem liefern soll, etwas im Stich gelassen. Zuerst wollte man Vorkasse, obwohl ich schon jahrelang Kunde bin, dann hat man sich doch auf Abbuchung eingelassen, aber plötzlich ist die Hälfte der Bauteile nicht mehr lieferbar und man sagt mir die würden auch nicht automatisch nachgeliefert. Nur gibt es bei denen Rabatt je nach Bestellhöhe, und der wäre bei der Nachlieferung dann nicht mehr 10% wie er es jetzt war… ich hoffe mal das sie das noch ändern, und vor allem die Teile auch schnell wieder ran bekommen, denn so langsam muss ich das System vorbereiten damit es wenn das Haus kommt einbaufertig ist.

So, und jetzt drückt mir die Daumen das ich morgen mit dem geplanten Betrag wieder raus gehe und nicht noch zig Euro aufbemustern “muss” ;-)

Geschrieben von Admin am 25. November 2009 | Abgelegt unter Elektro, Heizung, Planungsphase, Rensch | Keine Kommentare

$$$ €€€

*seufz* so, mal ein paar latest News… gerade ist mein Gutachten zur Erdwaermenutzung ins Postfach geflattert. Und macht mir mal wieder einen Strich durch die Rechnung. Mit Flaechenkollektor habe ich eine äusserst geringe Entnahmeleistung von gerade mal 10W/m². Mit Bohrung wäre es besser, aber auch dort brauche ich wohl voraussichtlich 3 Bohrungen. Bohrung geht aber mit den von mir favorisierten Pumpen gar nicht. Also heisst es wohl wieder das ganze Konzept über den Haufen werfen und umdenken und neue Angebote einholen.

A propos Angebote. Am Wochenende sind von den ersten Bodenplattenbauern die Angebote ins Haus geflattert. O haua ha… das sind aber einige tausender mehr als dafür eingeplant waren. Bei anderen ist dann die Garage nicht vollständig (ohne Dach ziehts irgendwie so), mit Dachdecker kommen da auch ziemliche Summen zusammen. Ich hoffe mal da kommt die Tage noch was günstigeres rein, sonst wirds “lustig”.

Na, hoffen wir mal das es dann wenigstens am Donnerstag wieder positiver läuft, wenn ich mich bei den Renschis zur Bemusterung rumtreib :-)

Geschrieben von Admin am 23. November 2009 | Abgelegt unter Heizung, Planungsphase | Keine Kommentare

Bemusterungstermin und Finanzamt

Soo, nach Streichung des Vorbehalts und Überweisung der vollen ersten Planungsrate hab ich jetzt auch meinen Bemusterungstermin von Rensch bekommen: Am Donnerstag, 26.11.2009, gehts ab ins Werk.

Das Finanzamt hat sich gestern jetzt auch bei mir gemeldet um mir mitzuteilen das sie doch auch nur mein bestes Wollen… mein Geld. Der Bescheid für die Grunderwerbsteuer ist da, und erfreulicherweise deutlich niedriger ausgefallen als erwartet. Solche Überraschungen mag man :-)

Am Wochenende werd ich dann wohl mal die Ausschreibungen für Bodenplatte/Erdarbeiten/Garage fertig machen und an verschiedene Firmen schicken, damits ja vielleicht doch noch dieses Jahr etwas mit der Bodenplatte wird. Wer Interesse an dem Auftrag hat darf sich natürlich auch gern bei mir melden ;-)

Geschrieben von Admin am 6. November 2009 | Abgelegt unter Grundstück, Planungsphase, Rensch | 4 Kommentare

Baugrundgutachten und KfW

Heute kam dann auch das Baugrundgutachten per Mail, und ging natürlich gleich mal an ein paar Firmen für die Bodenplatte weiter, damit die es im Angebot bedenken können. Soweit ich das Teil verstehe eigentlich keine größeren Probleme oder Mehrkosten… wobei aber auch viel fachchinesisch drin ist. Schauen wir mal was die Firmen so draus machen, aber auf jeden Fall sollte jetzt alles für konkrete Angebote (und somit hoffentlich zügige Auftragsvergabe) da sein.
Die KfW (bzw. meine Hausbank in deren Auftrag) hat mir jetzt auch die Kreditzusage zukommen lassen. Somit ist die Finanzierung auch komplett gesichert.
Ansonsten stehen derzeit die fröhlichen Versicherungstouren auf den Programm, Angebote einholen, Verträge abschliessen… zumindest die Wohngebäudeversicherung (und damit auch die Rohbauversicherung) sind durch. Bauherrenhaftpflicht werd ich wohl auch die Tage abschliessen, bleibt nur noch die Bauleistungsversicherung, aber die bieten irgendwie nicht so viele an.

Geschrieben von Admin am 4. November 2009 | Abgelegt unter Finanzierung, Grundstück, Planungsphase | Keine Kommentare

Alles wird gut!

Juhu, alles wird gut :-) Nicht perfekt, aber… immerhin. Nach dem Krisengespräch mit dem Chef meines Bankers (welcher derzeit in Kur weilt) bestand die Hoffnung den Kredit statt aus einer Kombination von Bankkredit bis 60% und Bausparkredit via Schwäbisch Hall für den Rest komplett über die Bank abzuwickeln. Das bedeutete jedoch erstmal 4,9 statt 4,2% Zinsen auf 15 Jahre, da ich bei etwas über 70% Beleihung in Bezug auf die Herstellungskosten liege. Also weiteres Eigenkapital zuschießen so das ich bei 70% lande und somit das ganze für 4,4% erhalte. Weiteres Manko jedoch die Tilgung, welche die Bank mit 2% ansetzt, weil sie laut Bodendaten mein Haus eben auch deutlich zu teuer finden, also in Bezug auf den Marktwert eine Beleihung über 100% erreichen. Ein Gespräch mit dem Vorstand mit der Bitte die Tilgung auf 1 oder 1,5% (unter anderem ja aufgrund des Beratungsfehlers) zu setzen half aber auch nichts, da der Vorstand nach Aussage des Beraters dann den Vertrag wohl von Hand hätte anfertigen müssen, wozu er aber nicht gewillt war. Es blieb nur die Zusage das ich die Tilgungsrate 2 Mal im Laufe der Zinsbindung ändern darf, und das mir hier dann auch 1% genehmigt werden. Na gut, kann (und auch muss) ich wohl mit leben. Heute kamen dann auch die entsprechenden Verträge mit der Post an, so das die Geschichte jetzt dann auch endlich durch ist. Fehlt nur noch die Bestätigung der KfW, aber hier mach ich mir jetzt mal keine Sorgen, da ja alle Bedingungen erfüllt sind und die die Beleihung nicht interessiert (sichert ja die Bank schon mit ab).

Somit aber die gute Nachricht für Rensch: ich kann den Finanzierungsvorbehalt aus dem Vertrag endlich entfernen :-) Und die schlechte für Rensch: nu kommt der olle Kerl dann bald zu euch zum Bemustern ;-)

Ach ja, mein Bodengutachten sollte eigentlich auch diese Woche bei mir eintrudeln, aber… bisher leider nix. Mal schauen ob da morgen was kommt, sonst muss ich da wohl nochmal jemandem auf die Füße treten. Die Bodenplattenbauer warten jedenfalls sehnsüchtig drauf um mir das Angebot machen zu können.

Geschrieben von Admin am 30. Oktober 2009 | Abgelegt unter Finanzierung, Planungsphase | Keine Kommentare

Banken…

Hach ja, das Leben könnte so schön sein, gäbe es da keine Banken. Da hat man doch jede Menge Eigenkapital an der Hand und ist auch bereit es einzusetzen. Da kommt man rechnerisch auf eine Finanzierung von knapp über 70%. Zumindest wenn man als gutgläubiger Bauherr das rechnet. Und natürlich auch wenn die Bank das rechnet… zumindest so lange wie man es nicht beantragt. Jetzt ist zum 2. Mal die Finanzierung geplatzt weil die Bank mein Haus für diese Region zu teuer findet und einfach mal einen weit niedrigeren Wert ansetzt. Während ich bei der ersten Bank statt bei 70% bei 90% Beleihung gelandet bin sind es hier dann sogar gleich 120%. Keine Ahnung wie die Banken sich das vorstellen, sollen sie mir doch mal jemanden zeigen der mir dafür so ein Haus incl. Garage dort aufstellt, ich hab niemanden gefunden. Man hätte jetzt gerne mal 35.000 zusätzliche Sicherheit… aber klar, da greif ich doch mal fix in die Portokasse, kein Thema. Wenn ich die hätte, dann hätte ich die längst eingesetzt… wenn ich die hätte bräuchte ich die Bank aber eh fast nimmer. Enttäuschend finde ich aber vor allem das man so etwas erst nach Stellung des Antrags und somit einholen der Schufa-Auskunft erfährt, vorher heisst es immer “alles gar kein Problem”, selbst als ich den Berater der 2. Bank explizit drauf angesprochen hab da ich die Erfahrung ja schon mit der 1. Bank gemacht hab. Naja, Montag nachmittag gibts dann Krisensitzung mit der Bank, irgendwas müssen die sich gefälligst einfallen lassen, denn mir gehen die Ideen aus. Aber zurück geht nimmer, das Grundstück ist bezahlt… schließlich ging ja keiner von Problemen aus wenn einem zig Banken im Vorfeld sagen das wär alles gar kein Thema und eine super sichere Finanzierung.

Geschrieben von Admin am 23. Oktober 2009 | Abgelegt unter Finanzierung, Planungsphase | 2 Kommentare

Genehmigt!

Soo, gestern war dann mal wieder Tag des Fortschritts :-) Zuerst hat man mir meine Hausnummer jetzt offiziell zugeteilt, und zeitgleich hatte ich die Genehmigung meines Bauantrags in der Post. Alles ohne jegliche Probleme, noch mit jeder Menge Infomaterial dabei, gemäß Freistellungsverfahren genehmigt. Und natürlich die nächste Rechnung dadurch fällig, jetzt brauch ich dringend Kredit… für die Baugenehmigung muss ich nämlich sagenhafte 10 Euro abdrücken :-)

A propos Kredit… da gabs gestern dann ebenfalls den Vertrag zu, meine Hausbank hat also zugestimmt. Nur mir passt er noch nicht ganz, sie haben 2% Tilgung angesetzt obwohl 1% vereinbart war, und sie wollen mir den Kredit für den Bau einer Doppelhaushälfte geben… aber ich bau doch ein Einfamilienhaus. Da heissts also nochmal nachhaken. Aber sollten hoffentlich nur Kleinigkeiten sein, damit ich bald den Vorbehalt aus dem Vertrag bei Rensch nehmen kann und somit dann der Bemusterungstermin festgelegt werden kann.

Ansonsten hat der Marktgemeinderat dem Grundstückskauf auch zugestimmt, aber da liegen die Papiere wohl noch beim Notar. Aber zumindest spricht nichts mehr dagegen das ich nu bald den Flecken Dreck wirklich mein Eigen nennen kann :-)

Somit heisst es jetzt noch aufs Baugrundgutachten warten (soll im Laufe der nächsten Woche kommen) und dann mal fix die Bodenplattenbauer um Angebote bitten… und hoffen das es dieses Jahr noch was wird und der Winter sich noch Zeit lässt.

Geschrieben von Admin am 21. Oktober 2009 | Abgelegt unter Finanzierung, Grundstück, Planungsphase | Keine Kommentare

wie ein Schweizer Käse

sieht mein armes Grundstück jetzt aus. Ok, nicht ganz, es ist nur um 4 Löcher reicher geworden. Pünktlich mit einer Stunde Verspätung ;-) waren die Jungs von Genesis dann auch bei mir. Krankheitsbedingt mussten sie leider vorher noch wo anders hin, schade um die Stunde Schlaf *gähn*. Fix war dann der… hm, wie nennt man das Teil? Bohrer? Ramme? Krachmacher? Egal, siehe Bilder… ausgepackt und in Position gebracht. Nach etwas über 2m  kam dann bei beiden Rammbohrungen auch schon Stein, darüber viel Sand mit leichten Tendenzen zu Sandstein. Auf jeden Fall wohl gut tragfähig und keinerlei Problematik für die Gründung. Und noch gerade weich genug um keinen Aufpreis beim Wegbaggern zu machen. Grundwasser ist auch keins in Sicht, wobei das dank fehlendem Keller ja eh nicht tragisch gewesen wäre. So frühe feste Schichten wie bei dem Grundstück sollen wohl selten sein, positiv auf jeden Fall bei der Bodenplatte. Negativ war insofern eigentlich nur das Wetter, gewartet hab ich bei strahlendem Sonnenschein, gebohrt/rammt haben wir dann teilweise bei Starkregen und kräftigem Wind (hier würde man ihn wohl fast Sturm nennen). Ich weiss schon warum ich ein Schreibtischtäter geworden bin.

RammbohrerRammbohrer 2

Geschrieben von Admin am 12. Oktober 2009 | Abgelegt unter Grundstück, Planungsphase | 5 Kommentare

weiter gehts

so, seit heute morgen ist dann auch mein Bauantrag endlich mit 1 Million Unterschriften bei der Gemeinde eingereicht. Am Mittwoch ist dann Sitzung vom Gemeinderat, wo sie dann nicht nur drüber entscheiden dürfen ob sie mir das Grundstück verkaufen wollen, sondern auch gleich noch ob ihnen mein Häuschen gefällt. Aber ich hoffe mal auf eine doppelte Genehmigung.

Gestern hab ich dann auch Finanzierungsversuch Nummer 2 eingeleitet. Den ersten Anlauf hatte ich bei der Debeka gemacht, laut dem Vermittler auch alles kein Problem, wenige Tage später kam dann die Absage da die Debeka das Haus als zu teuer empfand und darum den Wert einfach drastisch herunter gerechnet hat. So wurde dann aus 70% Beleihung über 90% und die ganzen Konditionen wurden uninteressant. Jetzt gabs gestern abend dann einen neuen Anlauf bei meiner Hausbank, in der Hoffnung das die nicht so krumm rechnen.

Am Montag morgen wird dann mein Grundstück mit dem Bohrer verwüstet, die Firma Genesis Umwelt Consult wird eine Baugrunduntersuchung incl. Gutachten zur Nutzung des Bodens mit der Wärmepumpe durchführen. Danach kann es dann endlich zu den Firmen für die Erdarbeiten und Heizung gehen um konkrete Angebote einzuholen und Aufträge zu vergeben.

Ach ja, und wie man unter den Kommentaren lesen kann hat sich die Auto-Problematik hoffentlich in Kürze auch gegeben, am 17. sollte ich meinen “neuen” abholen können und mit dem hoffentlich 2 Jahre Ruhe haben.

Geschrieben von Admin am 8. Oktober 2009 | Abgelegt unter Finanzierung, Grundstück, Planungsphase, Sonstiges | Keine Kommentare

Hiiilfe… ich bräuchte da mal…

… ein “neues” Auto. Meine alte Zicke konnte sich natürlich nicht Zeit lassen bis die Garage fertig ist, sondern meinte schon vorher ihre Kopfdichtung abstoßen zu müssen *grml*. Somit suche ich jetzt einen Ford Scorpio Turnier mit min. 2,3l Maschine und möglichst Schaltgetriebe, und wie üblich bei jemandem der baut: günstig ;-) HU/AU sollten auch noch drauf sein, oder ohne zu großen Aufwand zu erhalten sein. Vielleicht hat ja einer meiner Leser sowas rein zufällig abzugeben, oder kennt jemanden der jemanden kennt,…?

Geschrieben von Admin am 3. Oktober 2009 | Abgelegt unter Sonstiges | 6 Kommentare

Pläne und Ansichten

So, hier jetzt wie versprochen mal ein paar Grundrisse und Ansichten von meiner kleinen Hütte… und der großen Hütte ;-)

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Dachgeschoss

Dachgeschoss

Ansicht Norden / Osten

Ansicht Norden / Osten

Ansicht Süden / Westen

Ansicht Süden / Westen

Geschrieben von Admin am 27. September 2009 | Abgelegt unter Planungsphase, Rensch | 6 Kommentare

Bauantrag

Heute war er dann in der Post, der fertige Bauantrag vom Architekten. Jetzt heisst es also die Tage der Gemeinde das gute Stück zu übergeben, und vorher noch so einige Unterschriften rein zu pflastern.
Zeitgleich traf dann auch die Rechnung von Rensch über die Planungsleistungen ein, der Anteil gemäß Architektenvertrag direkt zu zahlen, der Rest nach Aufhebung des Vorbehalts. Und den kann ich hoffentlich auch bald streichen lassen, denn morgen kommt der Finanzierer vorbei um den Antrag fertig zu machen. Hoffen wir auf eine schnelle Genehmigung, damits dann auch fix den Bemusterungstermin gibt.

Geschrieben von Admin am 25. September 2009 | Abgelegt unter Finanzierung, Planungsphase, Rensch | Keine Kommentare

Mal die Bilderfunktion austesten

nachdem ich vom Architekten noch keine Freigabe für die Pläne hab, aber es ja doch langsam mal Zeit für ein paar bunte Bildchen zwischen all dem Text wird, gibts zur Feier des Tages mal ein paar Ansichten von meinem kleinen Flecken Dreck ;-)

Blick nach Südosten über das Grundstück:

Blick nach Süd-Osten:

Und die Aussicht vom Grundstück aus in Richtung Norden:

Lageplan:

Und ich hab heute wohl schon meine “nächste” Nachbarin kennengelernt, das soll wohl eine der Angestellten beim Notar sein, wie mir der Bürgermeister beim Rausgehen noch verraten hat.

Geschrieben von Admin am 23. September 2009 | Abgelegt unter Grundstück, Planungsphase | 2 Kommentare

MEINS! :-)

Soo… offiziell inoffiziell (oder so) gehört mir jetzt ein 875m² grosses Stück “Dreck” von Weidenbach. Erschreckend wie schnell sowas geht, nichtmals 30min hab ich beim Notar verbracht (und dafür soviel Geld). Jetzt muss nur noch der Gemeinderat zustimmen (laut Bürgermeister aber  nur eine Formalie, nichts spricht dagegen) und dann kanns losgehen. Und wenn die Bauantragsunterlagen die nächsten Tage kommen und ich sie noch hinbring, dann kann der Gemeinderat da drüber dann auch gleich mit entscheiden, wenn er in ca. 3 Wochen das nächste Mal tagt.

Geschrieben von Admin am 23. September 2009 | Abgelegt unter Grundstück, Planungsphase | Keine Kommentare

…und wieder da…

und siehe da, Architekten arbeiten sogar Sonntags abends :-) Gestern abend hatte ich schon die neuen Pläne im Postfach, er hatte sich in der Datei versehen und eine alte Version geschickt. Tjaja, die lieben Computer :-) Nu schauts aber gut aus, noch 1-2 Änderungen die mir bzw. meiner Family aufgefallen sind, und nu will er mir morgen versuchen die Sachen für den Bauantrag fertig zu machen *freu* Jaaa, ich weiss ihr (huhu Dinchen ;-) ) wollt Bilder sehen… gibts sobald ich das OK vom Architekten hab, man doch nich gegen Copyright verstoßen.

Geschrieben von Admin am 21. September 2009 | Abgelegt unter Planungsphase, Rensch | 3 Kommentare

Die Pläne sind da… und wieder weg

Der Architekt hat noch Wort gehalten und mir gestern mittag den Entwurf der Pläne per Mail zukommen lassen. Muss er aber wohl doch nochmal ran bevor ich die abzeichnen kann, er hat unter anderen das Thermoaround-Paket übersehen das ich mitgekauft hab, und wodurch das Haus 8cm breiter/tiefer und auch 4cm höher wird. Und die Dachneigung war zwar angepasst, aber der Kniestock noch original (und somit nicht mit dem Bebauungsplan vereinbar). Sonst noch ein paar Kleinigkeiten, aber das sollte sich denke ich mal alles schnell beheben lassen für ihn. Dann kann ich womöglich bald sogar schon den Bauantrag stellen und bekomm dann endlich meinen Bemusterungstermin etc :-)

Geschrieben von Admin am 20. September 2009 | Abgelegt unter Planungsphase, Rensch | Keine Kommentare

Es wird ernst…

bisher war ja praktisch noch “nichts” an Geld ausgegeben, der Hausvertrag läuft noch unter Vorbehalt… aber nu steht für Mittwoch morgen der Notartermin für den Grundstückskauf. Das erste Mal mächtig viel Geld bezahlen.

Geschrieben von Admin am 18. September 2009 | Abgelegt unter Grundstück, Planungsphase | Keine Kommentare

Die Bürokratie kommt ins rollen ;-)

So langsam nimmts wieder was Fahrt auf :-) Diese Woche hab ich jetzt schonmal die KfW-Bestätigung sowie den Wärmebedarfsnachweis und die Kostenaufstellung erhalten, damit ich endlich bei der Finanzierung weiter komme. Die Pläne zur Voransicht und ggf. Abzeichnen soll ich laut Architekten auch noch diese Woche erhalten, schauen wir mal. Und nebenbei hab ich gelernt das ich doch wieder besser auf mein Spam-Postfach achten sollte. Der Architekt hatte mir schon am 30.8. eine Mail geschickt, nur hab ich die nicht gesehen da sie wohl im Spam gelandet ist… und dann mit dem anderen Spam die Toilette runter gespült wurde. Zum Glück hat er sich dann diese Woche telefonisch gemeldet, und steht ab sofort ganz oben in der Ausnahmeliste vom Spamfilter ;-) Jetzt heisst es nur noch den passenden Finanzierer mit dem tollsten Angebot finden und sich so langsam mal um den Notartermin zum Grundstückskauf kümmern.

Geschrieben von Admin am 17. September 2009 | Abgelegt unter Planungsphase, Rensch | Keine Kommentare

Ist das alles kompliziert

So, heute Architektentermin. Grundstueck vermessen, ganz leichter Hang, aber im Bereich vom Haus eigentlich eben, das passt schon. Zufahrtsmöglichkeiten sind auch geklärt und kein Problem. Schwieriger wirds bei der Garage, die BayBO fordert da wohl 5m vor dem Tor, soviel Platz hab ich aber eigentlich nicht :-( Naja, hat der Architekt was zu telefonieren. Kann er auch gleich nachfragen ob ich für meine PV-Anlage nicht doch die ganze Dachfläche nutzen kann, eigentlich muss man laut Bebauungsplan ein ganzes Stück der Randbereiche frei lassen.

Ansonsten haben wir oben doch wieder bodentiefe statt “normaler” Fenster eingesetzt, denn die “normalen” sind einfach zu breit wenn sie die erforderliche Fläche haben, die die tolle Bauordnung fordert. Problempunkte bleiben das Schlafzimmer, das nicht so richtig passt, und die Frage ob der Hauswirtschaftsraum wohl gross genug ist.

Tja, und wer hätte es anders erwartet… der Architekt ging davon aus das die Aufstellung der Eigenleistungen vom Finanzierer käme, weil der Rensch-Finanzierer das auch immer so macht. Meine Finanzierer wollen das aber alles vom Architekten haben. Irgendwie hab ich solche Probleme beim Bauen ständig, das jeder sagt der andere würde das machen und das wär doch ganz normal. Und die Erstellung der Pläne dauert womöglich noch 3 Wochen… während denen ich dann bei der Finanzierung nicht weiter komm weil mir ja Unterlagen fehlen :-( Naja, ich denke ich konnte klar machen dass das doch recht wichtig für mich ist… vielleicht klappts ja doch was schneller.

Geschrieben von Admin am 26. August 2009 | Abgelegt unter Finanzierung, Grundstück, Planungsphase, Rensch | Ein Kommentar

Auf gehts zum Planen

Juhu, mein Architekt ist endlich (eine Woche kann lang sein ;-) ) aus dem Urlaub zurück. Nu haben wir für Mittwoch morgen einen Termin vereinbart um mal mit den Planungen zu beginnen. Es tut sich wieder was :-)

Geschrieben von Admin am 24. August 2009 | Abgelegt unter Planungsphase, Rensch | Keine Kommentare

Bin ich überversichert?

Hiiiilfeee… ich wollte doch nur ein Haus bauen. Und so lapidar am Rande kriegt man immer wieder zu hören “da brauchste aber auch Versicherungen”. Nu hab ich mal ein ganzes Wochenende mit Versicherungen, Finanzierungen und anderen komischen Kram zugebracht. Denn man will ja nicht zuviel ausgeben, aber doch genug Leistung kriegen… tja, also Angebote einholen für Bauherrenhaftpflicht, nachdem erstmal die Privathaftpflicht gecheckt wurde ob sie sowas vielleicht eh schon abdeckt. Aber nö, da sind nur Bauvorhaben bis 100.000 drin. Also Stiftung Finanztest nach Anbietertests abgrasen und Angebote anfordern. Dann eine Bauleistungsversicherung… wieder Angebote anfordern. Nicht zu vergessen die Wohngebäudeversicherung mit Rohbauversicherung… wieder Angebote einfordern. Und immer schön bei Finanztest schauen wer wohl was taugen könnte, und natürlich zusätzlich bei meinem “Stammversicherer” anfragen bei dem sonst fast alles liegt. Nebenbei bemerken das es inzwischen da bessere Tarife für die Privathaftpflicht gibt. Hätten die mir ja auch mal sagen können, gleich mal Wechselantrag stellen. Sind zwar nur so 4 Euro im Jahr, aber… Kleinvieh macht auch Mist ;-)

Damit sich die Finanztest Flatrate lohnt dann natürlich auch gleich mal nach Darlehenstests geschaut und mal was die Hemmungen vor Kreditvermittlern überwunden, nachdem die da ja doch ganz gut abgeschnitten haben zum Teil. Und die Zinsen klingen ja schon gut, vor allem das auch 30 Jahre Zinsbindung da zu akzeptablen Konditionen machbar ist. Mal schauen was davon dann bei einer konkreten Anfrage übrig bleibt.

Ach ja, abseits vom Haus gings mit den Versicherungen natürlich weiter… eine ausreichende Berufsunfähigkeit fehlt nämlich auch noch, wird durchs Haus natürlich auch um so wichtiger. Die nächsten Angebote… und dann auch gleich für Krankentagegeld, sonst wirds bei längerer Krankheit nämlich ggf. auch eng mit Kredit zurückzahlen. Und alles nur wegen einem Haus… *seufz* Aber nicht schlecht geschaut hab ich als ich heute dann schon Reaktionen von 2 Versicherungen im Postfach hatte, da gibts also auch welche die sogar Sonntags ackern.

Geschrieben von Admin am 23. August 2009 | Abgelegt unter Finanzierung, Planungsphase | Keine Kommentare

Die erste Rechnung

Gestern kam sie dann, die erste Rechnung zum Haus. Nicht vom Haushersteller, sondern vom Vermessungsamt, 62,80 für amtlich beglaubigten Lageplan und zugehörige DXF-Datei. Und noch ein Werbeschreiben einer Heizungsfirma, bei der ich vor ca. 2 Monaten um ein Angebot gebeten hatte… tja, zu spät und Thema verfehlt könnte man sagen ;-)
Den Vertragsentwurf für mein Grundstück habe ich jetzt auch erhalten, das ist also auch gesichert. Jetzt fehlen nur noch die Daten vom Architekten und dann kanns endlich mit der Finanzierung fest gemacht werden. Hoffen wir mal das mir die Zinsen solange gnädig bleiben, der Architekt ist immerhin nächste Woche erst nochmal in Urlaub. :-(

Geschrieben von Admin am 16. August 2009 | Abgelegt unter Grundstück, Planungsphase | 6 Kommentare

Wie alles begann…

Es war einmal… wir schrieben den Dezember 2008… oder so in der Art. Irgendwann kam jedenfalls der Gedanke ich könnte eigentlich bauen, um dann auch gleich als absurd abgetan zu werden. Alleinstehend und ‘ne ganze Hütte incl. Garten in Zaun halten? Klang für mich verrückt. Aber so richtig losgelassen hat mich der Gedanke trotzdem nimmer ;-) Immerhin hätte das schon was, keinen Vermieter mehr (auch wenn ich mit dem keine Probleme hatte), kein Ärger mit den lieben Heizungsabrechnungsfirmen (bzw. der einen mit dem T), keine Angst haben das einer meckert nur weil man um 22 Uhr noch eine Waschmaschine anwirft… und vor allem von keinem verbieten lassen in der Garage am Auto zu arbeiten, sondern stattdessen einfach eine eigene Garage… und das am besten mit Hebebühne. Ja, ganz allein bin ich nicht, ich hab da noch mein Schatzi, 1.5t schwer, 4 Räder, zickig ohne Ende, aber immer da wenn man sie braucht. Und die will natürlich auch endlich mal ihr eigenes Zimmer.
Tja, es kam wie es kommen musste, Finanzkrise lässt sämtliche Zinsen runterrasseln, und irgendwie kam von meiner Mutter der Vorschlag ich könne ja ein Haus kaufen bei meinem Eigenkapital. Das war natürlich Öl ins Feuer gegossen ;-) Aber kaufen? Der Gedanke passte mir irgendwie nicht so, nachdem ich mich mal in den Internetbörsen nach dem verfügbaren umgesehen hatte. Alles nicht das was ich wollte. Und irgendwie gabs doch zum gleichen Preis oder günstiger auch was selbstgebautes… so konnte man schnell meinen wenn man sich die Preise der Hausanbieter im Netz anschaute. Gut, man muss was Eigenleistung machen, dann kriegt man ein Haus für 60.000 Euro. Klingt doch toll, und ein paar Legobausteine aufeinander setzen krieg ich wohl hin. Naja, nach einiger Recherche hatten sich die Legobausteine doch wieder erledigt, aber die Idee mit dem Bauen blieb. Irgendwie fand sich nichts fertiges was mir gefiehl, halbwegs neuen Energiestandards entsprach, keine aufwendige Sanierung brauchte und entweder schon eine passende Garage hatte, oder Platz für eine bot… und dabei noch bezahlbar war. Also begann irgendwann die Suche nach: wie baue ich mir ein Haus?

Ja, aber wie baue ich so ein Haus? Irgendwie gar nicht so einfach. Man müsste ja erstmal wissen was sowas kostet. Ein paar Preise schwirren ja wohl im Netz bei den Herstellern rum, klingen auch erstmal toll, aber was gehört da sonst noch so zu? Lässt man sich doch einfach mal Angebote machen. Und da Bungalows irgendwie immer günstiger zu sein schienen, leben auf einer Ebene auch toll ist, und dann auch noch einer einen Hausplaner zum kostenlosen Download anbot (ein Mistprogramm sondergleichen, aber egal) hab ich mir halt mal einen Entwurf gebastelt und an einige Haushersteller geschickt mit der Bitte um Angebote. Die Adressen der entsprechenden Hersteller stammten aus einem Buch über Ausbauhäuser. Reaktion? Spärlich… wenn dann ein “wir müssen telefonieren”. Naja, wenns denn sein muss, ich wollte doch nur mal eine Hausnummer… also denen nochmal meine Telefonnummer geschickt, die sich gemeldet hatten (war eh nur etwa die Hälfte). Gespräche hab ich dann glaube gerade mal 2 geführt, wovon dann nur eines zu einem Angebot geführt hat. Warum wir da aber telefoniert haben weiss ich nicht, mit meinen Wünschen hatte das Angebot nichts zu tun. Naja, seis drum… eine Zahl hatte ich ja nu, und irgendwann hab ichs auch geschafft wieder stehen zu können. Über 300.000 Euro standen da plötzlich im Raum, eine Zahl bei der irgendwie keiner der Finanzierungsrechner auf den Bankenwebsites zustimmen wollte.

Gut, also anders… schreiben wir doch mal eine Reihe Hersteller an und bitten erstmal um Infomaterial. Da demnächst ein Besuch in einem Musterhauspark anstand bot es sich an sich mal im Netz umzuschauen wer denn da so vertreten ist, deren Websites zu durchforsten und die interessanten Firmen um Infos zu bitten. Auch hier hatten es wieder nicht alle nötig zu antworten, aber die Resonanz war immerhin besser. Das Material aber stark unterschiedlich. Bei einigen nur ein paar bunte Prospekte mit Bildern von Häusern und leeren Werbetexten, keine Grundrisse, keine Preise, keine brauchbaren Infos. Bei anderen hingegen dann wieder ganz konkrete Hausvorschläge, teilweise sogar mal incl. Preis. Danach wurde dann mal eine Liste erstellt wer denn interessant klingt und in die engere Wahl zum Besuch beim Musterhauspark kommt, bzw. überhaupt mal ein Musterhauspark ausgewählt. Es gibt 2 größere in etwa gleichem Abstand von hier, München, Stuttgart und Bad Vilbel. Es gibt auch noch einen bei Nürnberg, aber der ist eher klein, fiel also erstmal raus. Die Wahl fiel im Endeffekt auf Stuttgart. Aber bevor es da hin ging bot sich einige Wochen vorher noch eine Gelegenheit bei ein paar Ausbauhausherstellern vorbei zu schauen, da ich das Thema eigentlich nicht uninteressant fand. Im Allkauf-Haus in Mönchengladbach gabs dann auch das erste Mal eine recht brauchbare Beratung, wo dann auch mal die ganzen Zahlen drumrum aufgestellt worden sind. Und da wurd dann aus einer Summe von 100.000 im Prospekt auch plötzlich mal so 260.000 bis das Haus stand. Ohne Sonderausstattung etc. Ok, dafür wenig selbst getan und das Haus fast schlüsselfertig, wer dem Ausbauhauscharakter gerecht wird und selbst viel Hand anlegt bekommts günstiger. Soweit, so gut, weiter gings zu Prohaus. Tja, nur die Berater dort hatten besseres zu tun und reagierten nicht auf uns, als ihre Kundschaft weg war wandten sie sich halt gegenseitig einander zu, auch gut… kam mir irgendwie eh komisch vor der Laden.
Ups, nochmal zurückspringen, ich vergass ja oben zu erwähnen das ich zwischendurch auch mal bei meiner Bank war um abzuklären was denn nu wirklich bezahlbar wäre für mich. Ergebnis: “ja, also, das hängt davon ab und kommt drauf an, das können wir so nicht sagen”. Man hätte gerne zuerst von mir gewusst wo das Grundstück ist, am besten mit Kaufvertrag, und mit wem ich bauen will, am besten mit Kaufvertrag, dann würde man mir sagen ob ich die unterschriebenen Verträge auch zahlen kann. Oh, super. Es hinge ja ganz vom Ort des Grundstücks ab, und auch vom Haushersteller, und gerade ja bei Fertighaus… die müssten ja zertifiziert sein und pipapo, sonst gehen sie womöglich eh nur bis 60% Finanzierung… naja, schlußendlich ließ man sich erweichen mir mal eine Hausnummer zu nennen, aber die war wohl nicht mehr wert als die aus dem Internetrechner. Zum Abschied meinte man dann noch zu mir das ich Eigenleistung ja eh vergessen könne wenn ich einen KfW-Kredit nehmen will… was sich zum Glück auch als Humbug herausgestellt hat.

Gut, weiter gehts mit Stuttgart/Fellbach. Für morgens hatte ich einen Termin vereinbart, so das wir auch direkt 1h früher rein kamen. So haben wir dann etwa 3h mit dem Verkäufer von Danhaus verbracht, da es mir deren Hausvorschlag “Göteborg” angetan hatte. Am Vorabend haben ich noch “eben” auf Basis vom Göteborg einen eigenen Entwurf mit integrierter Garage angefertigt. Klar war für mich inzwischen, das ich ein Haus will, das KfW40-Standard erfüllt, mit einer Erdwärmepumpe ausgestattet sein soll, und möglichst auch schonmal ein Schlafzimmer sowie Duschbad im EG bieten sollte. Das Obergeschoss soll erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgebaut werden. Aus dem Gespräch ging ich dann mit ein paar Werbebrochüren für Acalor Luft-Wasser-Wärmepumpen raus, hatte gegen Ende noch meinen eigenen Entwurf übergeben und sollte ein Angebot zu dem bekommen. Soweit ganz positiv.
Nu gings dann weiter die Firmen auf meiner Liste abarbeiten. Die Reaktionen waren doch wieder mal arg unterschiedlich. Grundsätzlich hörte man bei vielen das ich mir doch erstmal ein Grundstück suchen solle, sonst könnte man mir ja eh kaum helfen. Naja. Bei manchen (Okal) artete das so aus, das man rein kam, ein älterer Mann an seinem Tisch vor seinem Ordner saß, man ihm schilderte was man sucht, und nur ein “da haben wir viele Grundrisse” zu hören bekam. Motivation mal einen aus seinem Ordner heraus zu suchen hatte er ganz offensichtlich nicht. Ok, danke fürs Gespräch, wer keine Kunden will… Bei einer anderen Firma war der Verkäufer zwar bemüht, aber wie schreibt man in Arbeitszeugnissen so schön… “er war stehts bemüht die Anforderungen zu erfüllen”. Leider gescheitert, er hatte anscheinend auch nicht so den Überblick über ihr Programm. Konstruktive Gespräch gabs dann noch bei Helma und Weber. Erstere wollte uns auf unseren Grundriss ein Angebot erstellen, nachdem sie genau aufgenommen hatte was ich mir so vorstellte. Zweitere hatten gleich einen passenden Grundriss zur Hand und wollten sich in Bezug auf Garage informieren und sich dann auch bei mir melden. Bei Rensch Haus hat man sich auch soweit meine Wünsche angehört und meinen Grundriss entgegen genommen und hat mir dann den Kollegen im Musterhaus Nürnberg empfohlen und wollte ihn informieren damit er sich bei mir wegen einem Termin meldet, und ihm gleich auch die Unterlagen schicken.
Die folgenden Tage gings dann erstmal auf Grundstückssuche. Ich hatte im Vorfeld schon einige Gemeinden angeschrieben und nach freien Grundstücken gefragt, außerdem dann noch die typischen Internetbörsen was durchforstet, so das es dann das ein oder andere zu besichtigen gab. Der Radius war ja auch recht flexibel gesteckt. Der Erfolg aber eher Mau, entweder waren die Grundstücke zu teuer, ungünstig zu erreichen, hatten die Straße im Süden, waren Hanggrundstücke,… nur 2 Stück in einem Neubaugebiet kamen wirklich in Frage. Also hier versucht genauere Infos zu bekommen, leider waren beide Grundstücke bereits reserviert, es war halt doch etwas Zeit vergangen seit ich die ersten Infos bekommen hatte. Somit blieb erstmal nur weiter suchen und die nächsten Gemeinden anmailen. Insgesamt waren es glaube über 80.
Doch erstmal gings jetzt in den Musterhäusern in Nürnberg weiter. Hier stand z.B. Luxhaus auf dem Plan, da diese mir im Internet in den Börsen immer wieder aufgefallen waren, da sie auch mit Grundstücken geworben haben. Mal wieder ein… nunja… nicht gerade übermotivierter Verkäufer, der aber immerhin sich dann doch noch die Mühe macht sich mit uns zu beschäftigen. Nicht unbedingt so wie ich es mir vorgestellt hab, aber ok. Zum Schluß kommt noch das Gespräch drauf wie ich denn von ihnen erfahren hätte, und ich erwähne das ich mir das Infopaket hab schicken lassen. Großer Fehler. Jetzt durfte ich mir erstmal eine Standpauke anhören warum ich ihn denn dann belästigen würde, ich hätte doch meinen Ansprechpartnet genannt bekommen, ich solle mich doch an den wenden, jetzt hätte er seine ganze Zeit vertan und müsse erst sehen ob er das noch wieder hinbiegen könne das er der Ansprechpartner ist, etc. pp. Unnötig zu sagen das ich das versprochene Angebot nie erhalten habe. In dem Infopaket stand übrigens auch nichts davon das man ab sofort ausschließlich mit dem dort benannten Luxhaus-Mitarbeiter reden darf. Aber gut, wer nicht will der hat schon. Weiter ging es noch mit Schwabenhaus, die preislich wohl ok waren, aber der Meinung sind das Dämmung nicht so wichtig ist wenn man nur tolle Technik einbaut. Naja, war nicht so meine Meinung, alles was ich nicht an Wärme verlier muss ich auch weder günstig noch teuer erzeugen. Elementarbau hat sich von der Betreuung her ganz gut um einen gekümmert, aber keinen überzeugenden Grundriss gehabt, und preislich auch nicht überwältigend, gerade da auch hier kein KfW40 enthalten war. Weiss hat mir wenigstens direkt mitgeteilt das mein Budget nicht ausreichend ist, und meine Adresse an ein paar Massivbauer weiter gegeben, da diese günstiger sein sollten. Aber deren Reaktion war auch mäßig ;-) Bei Bien-Zenker lief es dann wieder besser, wieder eine taugliche Beratung, direkt ein passender Grundriss zur Hand, auch die Garage sollte machbar sein und das Budget passen. Ein Angebot sollte ausgearbeitet werden. Nachdem ich von Rensch noch nichts weiter gehört hatten schaute ich hier noch kurz rein um sehen wann denn ein Termin möglich wäre. Wie sich herausstellt gabs wohl leichte Kommunikationsprobleme zwischen Stuttgart und Nürnberg, weshalb der Kollege noch gar nichts davon wusste und sich 1000 Mal entschuldigte ;-) Er konnte mir zum Glück aber am nächsten Tag noch einen Termin geben und bat mich ihm meine Unterlagen noch abends zuzumailen incl. meiner Vorstellungen. Und so wartete er am nächsten Morgen auch direkt mit einem Angebot auf mich. Er erklärte wirklich sehr ausführlich und gut was es alles so mit dem Hausbau auf sich hat, wie sich die Kosten zusammensetzen, Hauskosten, Nebenkosten wie Anschlüsse, Bodenplatte oder Keller, etc. Und er bemerkte dann auch das ich mit der Zeit doch ruhiger wurde, als die Zahlen aus dem Angebot dazu kamen ;-) Das lag preislich doch etwas über meinem Budget. Aber auch hier war dann schnell eine Lösung gefunden und mir  wurde der Grundriß vom Haus Clou 142 vorgestellt. Versorgt mit jeder Menge Infos ging es dann erstmal nach Hause um alles sacken zu lassen und mit dem Versprechen bald ein Angebot für das Clou142 zu erhalten.
Tja, die Zeit verging, das einzige was passierte war das ein Angebot von Rensch eintraf. Nach einigen Wochenenden im Auto bei denen ich diverse Gemeinden und ihre Neubaugebiete abgeklappert hab hat sich dann auch tatsächlich mal ein passender Kandidat gefunden, der auch direkt problemlos für mich reserviert wurde. Der Bebaungsplan war auch ok, also ging direkt eine Kopie an die verbliebenen Haushersteller, damit sie den Plan in ihren Angeboten berücksichten können… und nochmal wachgerüttelt werden ;-) Übrig waren noch Helma, Weber, Bien-Zenker, Danhaus und Rensch. Helma versprach mir in Kürze ein Angebot, ich warte bis heute, da kommt wohl nix mehr. Weber kam mit den ersten Zahlen rüber und hatte auch eine Lösung für meine Garage gefunden, jedoch lagen wir hier so auch erstmal über dem Budget wenn das EG schlüsselfertig sein soll. Bien-Zenker hatte wegen der Garage noch Probleme und wartete selbst auf die Angebote, versprach sich aber zu melden. Hier gabs auch noch etwas Mißverständnisse, da man dachte ich wolle eine Garage mit 3,80m Wandhöhe, was so im Bebaungsplan als Grenzbebauung nicht erlaubt ist. Ich wollte aber eine Garage mit max. 3m Wandhöhe und Satteldach, so das halt in der Mitte 3,80m vorliegen. Damit war der Punkt dann geklärt. Von Danhaus gab es nach einer Weile eine Mail a la “danke für ihre Mail, wir sollten uns dann mal zusammen setzen und besprechen was sie wollen”. Haben wir das nicht schon beim ersten Mal gemacht? Von Rensch hatte ich ja schon das Angebot für das Clou vorliegen, hier gabs dann nochmal ein paar Preisvariationen um Kniestock/Dachneigung auf den Bebauungsplan anzupassen. Außerdem hab ich die Adresse vom Bodenplattenbauer erhalten um mir ein Angebot für meine Garage einholen zu können.
Die Garage sollte sich die nächste Zeit auch erstmal als Hauptproblem dann herausstellen. Fertiggaragenhersteller haben alle der Reihe nach abgewinkt, so etwas können sie nicht bauen, weder Stahl noch Beton. Lediglich eine Holzfertiggarage kam in Frage, die sollte aber 35.000 Euro kosten, ohne Bodenplatte und ohne verputzt zu sein… und das wo mir mittlerweile schon Angebote über 30.000 Euro incl. Bodenplatte und Putz vom Massivbauer vorlagen. Aber auch die waren eigentlich über dem Budget. Im Bien-Zenker-Angebot schlug die Garage sogar mit über 45.000 Euro zu Buche. Auch der Hauspreis war hier ebenfalls zu hoch, bei Rensch übrigens ebenfalls. Somit wurd so langsam klar, das es mit dem schlüsselfertigen wohl nichts werden wird. Aber gut, die E-Installation wollte ich eigentlich eh selber machen, und an Heizung hatte auch keiner das im Angebot was mir vorschwebte.
Aber gut, erstmal ging es jetzt auf Werksbesichtigung. Der Verkäufer von Rensch hatte mir schon zu Anfang angeboten das ich gerne mir mal das Werk anschauen kann, einmal im Monat veranstalten sie eine Werksführung. Hier hatte ich mich jetzt angemeldet und mir alles angeschaut. Morgens ging es zuerst durch die Fertigung im Werk, die einzelnen Stationen wurden gezeigt und erklärt, die Maschine zum Erstellen der Dachbalken wurde dann sogar in Aktion vorgeführt, nach einem Mittagssnack ging es dann rüber ins Bemusterzungszentrum wo man sich in Ruhe mal anschauen kann was es dann später zur Auswahl gibt. Positiv war auch das hier bereits markiert war was in der Clou-Baulinie enthalten ist, was erst in der “normalen” Baulinie enthalten ist, und was generell Aufpreis kostet, und meist auch die Aufpreise dazu.
Kaum wieder zu Hause hatte ich von Weber eine Einladung in die World of Living incl. Werksbesichtigung, für das folgende Wochenende. Praktisch, so konnte man direkt vergleichen. Bei Weber ist das ganze irgendwie weit… “profesioneller” aufgezogen. Eigentlich das falsche Wort, Rensch war nicht unprofesionell, sondern eher persönlicher. Bei Weber gabs erstmal eine große Videopräsentation zur Begrüßung, für die Werksbesichtigung erhielten alle Kopfhörer, es ging dann in einer einzigen Gruppe durch, wo bei Rensch 2 Gruppen gebildet wurden. Das Tempo mit dem die Hallen abgefertigt wurden war auch deutlich höher, man hatte manchmal das Gefühl im D-Zug zu sitzen. Das Bemusterungszentrum ist irgendwie auch weit mehr auf Show ausgelegt, Aufpreise etc. erfuhr man hier auch keine. Half also eigentlich nicht bei der Beurteilung. Um mir den Rest der World of Living anzuschauen blieb dann leider keine Zeit mehr, denn ich hatte für den Abend noch einen Termin bei Danhaus in Stuttgart, da sich der Verkäufer nochmal telefonisch bei mir gemeldet hatte.
Den Termin hätte ich mir zusammengefasst übrigens wieder schenken können. Von meinem Grundriß wusste er nichtmehr wirklich was, hat ihn dann auf einem Schmierzettel durchgerechnet und wollte zum Teil Details mit mir durchgehen die zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Rolle spielten und auch keine Auswirkungen auf den Preis hatten. Budget war mal wieder verfehlt, außer ich würde bei der Garage auf Verputzen verzichten und stattdessen eine Holzverkleidung nehmen, dann “könnten wir direkt den Vertrag unterschreiben”. Wie sich das in Zahlen äußern sollte wurde nicht gesagt. Abschließend hatte ich die Bitte das er mir die Zahlen auf seinem Schmierzettel nochmal zusammen schreiben und zumailen sollte… sowas wäre normal unüblich und würden sie nicht machen, aber für mich würde er mal eine Ausnahme machen. Ich warte noch heute drauf.
Tja, so waren wir also nun beim Ausbauhaus angelangt. Rensch, Weber und Bien-Zenker waren noch im Spiel. Letzterer hatte es mir dann ja schlüsselfertig vorgerechnet, es passte auch alles ins Budget… hätte ich kein Grundstück benötigt. Da hatten wir uns wohl wieder mißverstanden. Also wollte er das ganze nochmal mit einem Ausbauhaus der BOS-Linie durchrechnen. Doch… ich warte noch heute drauf ;-) Weber hab ich dann irgendwann raus fallen lassen, der nächste Berater war halt erst im Stuttgart, der Preis unterschied sich nicht wirklich vom Rest… so blieb Rensch übrig. Und das vor allem wegen dem Verkäufer im Nürnberger Musterhaus, Herrn Zangl. Allzeit bemüht, immer schnell in der Reaktion, obwohl man merken konnte das er durchaus gut zu tun hat, offen, und man hatte immer ein ehrliches Gefühl. Wo er konnte hat er geholfen, konnte jederzeit schnell Preise rechnen und einem auch was mitgeben. Aber nicht einfach kommertarlos, sondern immer mit den passenden Erklärungen. Man fühlte sich eigentlich von der ersten Beratung an gut aufgehoben und merkte wie er sich Mühe gegeben hat.

Trotzdem blieb jetzt die Frage: kann ichs mir leisten? Bei Rensch wie bei vielen anderen auch ist es so, das der Haushersteller seine Leistungen nur “am Stück” erbringt. Ich kann also nur eine Ausbaustufe nehmen, wenn ich auch alle vorhergehenden Ausbaustufen genommen habe. Konkret hieß das hier, wenn ich Elektrik selbst machen möchte, dann kann ich nur die erste Ausbaustufe wählen, in der die Wände gedämmt und beplankt, die Decken nur gedämmt aber noch nicht beplant sind, ohne Heizung, ohne Estrich, etc. Heizung wollte ich ja auch eh anders vergeben, aber trotzdem musste man ja wissen was da noch auf den Hauspreis drauf kommt, sowohl rein an Material, als auch an Fremdaufträgen. Lasst euch gesagt sein: der Baubranche geht es zu gut. Mit Ausnahme von Herrn Zangl hatten da eigentlich alle sehr viel Zeit mit ihren Angeboten. Hetzen ließ sich da keiner. Und auch bei meinen Anfragen nach Heizung, Lüftungsanlage, etc gab es wieder nur wenig und zögerliche Resonanz. Für die Heizung wollte man dann gerne Wärmebedarfsnachweise etc. vom Haus, sowas bekommt man aber erst mit einem Hausvertrag, und den sollte man erst unterschreiben wenn man die Finanzierung hat, und für die muss man wissen wieviel Geld man braucht, also was die Heizung kostet… es brauchte bei manchem einiges an Überredung bis man mal ein Angebot anhand der Dämmwerte und Standardgrundrisse erhielt. Irgendwann war ich dann endlich soweit das ich einen halbwegs verläßlichen Preis hatte und wieder mit meiner Bank reden konnte, diesmal zum Glück mit einem anderen Mitarbeiter. Im Gespräch mit dem Rensch-Finanzierer vorher musste ich mir meine Garage ja schon praktisch abschminken, da bei den dort vorliegenden Zinsen wir den Betrag genau um die Kosten der Garage reduzieren mussten. Meine Bank hatte zum Glück ein bessere Angebot, eine Kombination aus Bankkredit, KfW Effizienzhaus 55 und Bausparvertrag mit Direktauszahlung. Letzterer hatte dann auch den Vorteil das ich meine bisher brachliegenden Vermögenswirksamen Leistungen direkt nutzen kann. Sowohl Bankkredit als auch Bausparer haben 15 Jahre Zinsbindung. Nur abschließen geht natürlich noch nicht, da die Bank dafür wieder die Planungsunterlagen vom Haus will… und die gibts ja erst nach dem Vertrag. Der nächste Teufelskreis. Tja, so hab ich dann schlußendlich letzten Mittwoch den Werkvertrag für mein Rensch-Haus unterschrieben, vorerst mit Rücktrittsrecht. Im Falle des Rücktritts muss ich dann lediglich einen kleinen Betrag für die Architektenleistungen zahlen, keine Entschädigung etc. Das ist fair. Und so warte ich jetzt auf mein erstes Gespräch mit dem Architekten. Und auf den Vertragsentwurf für das Grundstück, denn auch den will die Bank haben. Hoffen wir mal das die Zinsen noch lang genug stabil bleiben.

Was ist es schlußendlich geworden bisher?

  • Ein Rensch Haus Clou 142 in der Ausbaustufe SA-1, Vertrag unterschrieben
  • Eine Wärmepumpe mit Direktverdampfer als Flächenkollektor und möglichst auch Direktkondensator. Es gibt bei dem System weder Sole in den Kollektoren, noch Wasser in der Fußbodenheizung, sondern überall befindet sich das Kältemittel. Dadurch spart sich die Anlage mehrere Wärmeübergänge in Wärmetauschern und kann also effizienter arbeiten als eine Sole/Wasser-Wärmepumpe. Umwälzpumpen fehlen natürlich auch völlig
  • Elektroinstallation wird selbst vorgenommen. Hier soll ein selbstentwickeltes Bus-System zum Einsatz kommen, das es z.B. erlaubt jede Steckdose einzeln zu schalten, oder einen “Leaving-Home”-Knopf an der Ausgangstür anzubringen, mit dem auf einen Knopfdruck alle Verbrauch und z.B. auch der Herd abgeschaltet werden. Natürlich wird das ganze auch via PC steuerbar, funktioniert aber genauso gut ohne.
  • Sanitärverrohrung, Deckenverkleidung, Fliesen, Spachteln, Teppich, Tapeten, … “darf” auch alles in Eigenleistung erfolgen. Hier haben sich zum Glück schon für alle möglichen Gebiete in denen ich noch keine Erfahrung hab Helfer angekündigt. Ich bin handwerklich sicher nicht ungeschickt, aber es mal vorgemacht zu bekommen kann nie schaden.
  • Estrich hingegen wird eine der wenigen Leistungen sein die ich dann noch fremd vergebe. Sowas gehört dann wohl doch in die Hände von jemandem der weiss was er tut.

Garage oder nicht Garage, das ist hier gerade die Frage. Unter 30.000 Euro scheint Garagentechnisch nichts zu machen zu sein, doch damit ist mein Budget dann doch arg am Limit, auch bei meiner Bank. Ohne ist aber auch blöd, denn die Schraubermöglichkeit war schon ein nicht unwichtiger Punkt in der Planung. Und eine Grube ist einfach kein tauglicher Ersatz für eine Bühne. Ich hab mich also als erstes Mal nach Selbstbausätzen umschaut und die Hersteller von Selbstbauhäusern angesprochen. Unglaublich was man dort für Preise erhält. Da soll ich für eine Garage ohne Bodenplatte die ich noch selbst aufbauen soll mehr bezahlen als für die fertig gemauerte. Das kanns auch net sein. Bleibt noch die Überlegung erstmal einen Carport mit passendem Satteldach aufzustellen, und den später dann zu verkleiden damit er zu einer Garage wird. Hoffentlich wird das dann wenigstens mal günstiger. Immerhin gibts genug Zimmereien im Umkreis bei denen man deswegen mal anklopfen kann.

Soweit so gut fürs erste, obs jemand bis hier durchgehalten hat? :-) Ab jetzt sollte es dann aber in kleineren Häppchen weiter gehen, und somit bleibt nur noch zu sagen: willkommen bei meinem Hausbaublog. Ach ja, warum ich das alles mache… weil man eigentlich nirgends im Netz einen Alleinstehenden findet der ein Haus baut (und das obwohl etwa 10% der Hauskäufer alleinstehend sein sollen laut Herrn Zangl), und weil man auch praktisch keine Infos findet welche Arbeiten man bei so einem Ausbauhaus allein erledigen kann, und wo es zwangsweise mehr Hände braucht. Da meine Freunde und Bekannten mir nur während ihrem Urlaub helfen können, da sie weiter weg wohnen, werd ich das jetzt wohl herausfinden ;-)

Geschrieben von Admin am 8. August 2009 | Abgelegt unter Finanzierung, Grundstück, Planungsphase, Rensch | 5 Kommentare